Der Anlass

Die Verkehrsplanung behandelt die gesamte örtliche und überörtliche Verkehrsabwicklung im Stadtgebiet von Ulm und Neu-Ulm (Fuß- und Radverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr ÖPNV und motorisierter Individualverkehr).

Grundlage hierfür ist der von beiden Städten gemeinsam beschlossene Verkehrsentwicklungsplan (VEP) von 1995.

Inzwischen gab es auf beiden Donauseiten eine enorme dynamische Entwicklung mit entsprechenden verkehrlichen Auswirkungen (z. B. Bahntieferlegung „Neu-Ulm21“, Ausbau der Europastraße, Neue Hochschule, Ratiopharm-Arena, Umgestaltung der Neuen Straße mit unterirdischem Parkhaus, Verlängerung der  Straßenbahnlinie 1 nach Böfingen, Containerbahnhof im Ulmer Norden, etc.).

Und diese Entwicklung geht rasant weiter. So entstehen in Kürze in Neu-Ulm die Glacis-Galerie, Möbel-Mahler investiert auf dem ehemaligen Mutschlergelände, in Ulm wird das Wohn- und Einkaufsquartier Sedelhöfe entstehen und der City-Bahnhof Ulm mit der Neubaustrecke nach Stuttgart.

Darüber hinaus wird der weitere Ausbau der Straßenbahn zum Eselsberg und zum Kuhberg vorangetrieben, und vieles mehr. All diesen Vorhaben ist eines gemeinsam: sie verändern die Verkehrsströme, und es gilt hierfür stadtverträgliche Lösungen zu finden.

Damit diese Veränderungen möglichst städteübergreifend und harmonisch eingegliedert werden können, hat der Gemeinderat Ulm und der Stadtrat Neu-Ulm 2008 die Verwaltungen beider Städte beauftragt, zusammen mit einem Fachbüro den bestehenden Verkehrsentwicklungsplan von 1995 fortzuschreiben. Der Prognosehorizont ist nunmehr 2025.

Das Ziel ist eine zukunftstaugliche Verkehrsinfrastruktur für beide Städte.

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