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Strukturierung des Straßennetzes

Querverbindungen zum Berliner Ring

von Weigl am 10.10.2012 | 16:50 | Kommentare: 4 |

Die Querverbindungen zwischen Mähringer Weg und dem Berliner Ring entsprechen nicht der Entwicklung der Eselsberg-Bebauung.
Die Straße zum Oberberghof (über der Straße Oberer Hasenkopfweg) sollte ausgebaut und zum Berliner Ring verlängert werden.
Ebenso ist es unverständlich, den Mähringer Weg zur Uni zu sperren. Er sollte geöffnet werden und vor der Uni ein großer Parkplatz angelegt werden. Eine Verlängerung des Mähringer Weges zur Kreuzung Berliner Ring wäre wünschenswert.
Die Hoheit des Landes und der Uni über diese Verkehrswege sollten überdacht werden.

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Kommentare

kai_br am 23.10.2012 21:22:01

Die Sperrung des Mähringer Wegs Richtung Uni muss natürlich beibehalten werden! Sonst würden die Wohngebiete mit Durchgangsverkehr unnötig belastet sowie die Busse (bzw. die Straßenbahn ab hoffentlich 2016) würden unnötig im Stau stehen und unattraktiv werden.

Ich hoffe, dass sonst keiner auf die Idee kommt, vor der Uni den Wald abzuholzen nur um weitere Parkplätze zu bauen. Übrigens, der neu vergrößerte Parkplatz 10 an der Uni West ist auch jetzt zu Semesterbeginn nur zu maximal 1/3 ausgelastet. Die Gesamtzahl der Parkplätze ist also vollkommen ausreichend.

FloDiehl am 17.10.2012 7:33:59

der Mähringer Weg zur Uni ist deshalb gesperrt, weil er durch ein bepflanztes Waldgebiet führt, und der Ausbau (man korrigiere mich) schon seit Jahren auf die Lange Bank geschoben wird, weil zu teuer.
Die Sperrung für PKW ist sinnvoll, weil sie sonst die Universität Süd zusätzlich belasten würde; im Kreuz O26 und N27 die direkt an der jetzigen Straße um die Uni herum liegen, ist der Störfaktor jetzt schon grenzwertig. Bei starkem Autoverkehr Vorlesungen zu halten ist dann einfach nicht möglich.
Die Rufe nach mehr Parkplätzen und dabei einfach die ganze Natur, die den großen Reiz des Campus ausmacht, wegzumachen nur um mehr besch*** Parkplätze zu haben ist zu falsch. Wo wollen Sie die denn hinhauen? In den botanischen Garten? TiGa unter die Mensa, wie es auch schonmal angedacht war?
IMHO alles bullshit. Es müssen zwei Dinge geschehen:
1. kann gut und gerne das Gelände westlich der Uni fürs Parken erschlossen werden, ggü. Daimler &Tanaka. Oder nordwestlich, Ri. Lehr. Da ist Platz und es ließe sich Shuttlesysteme einrichten.
2. Ein ordentliches Parkleitsystem muss her, das es ermöglicht, dass Besucher der Klinik und Mitarbeiter bevorzugt kliniknah parken können. Genauso für Mitarbeiter und Studenten der Uni.
"Normale" Besucher, oder Spätaufsteher müssen dann halt auf die weiter entfernten Parkplätze Uni-West ausweichen. Dafür gibts ja dann die kostenlosen Busshuttle.
3. Für PKW Fahrer die ihr Auto abstellen, egal wo, und dafür zahlen, muss Busfahren kostenlos sein (innerh. Stadtgebiet).
4. Die Uni muss ihr Gastro-Monopol endlich aufgeben, und mit der Fertigstellung des Studie-WH hinter Uni-West Versorgungs-Infrastruktur zulassen (Restaurants, Supermarkt, etc.). Das würde auch die Rush-Hour auf die Busse nachm. und abends stark verringern, weil dann mehr Leute auf Campus blieben, und nicht von der Toten Uni abhauen würden.

Klee am 16.10.2012 11:51:30

Ich glaube auch, dass der Erfolg auf dem Oberen Eselsberg den Berliner Ring überholt hat.

Ich finde, ein vierstreifiger Ausbau bis zur Einstein-Allee wäre eine Überlegung wert, um zumindest den Autoverkehr zur Uni und zum Science Park schnell durchzuleiten. Platz sollte gerade noch genug da sein, Kliniken und Institute/Unternehmen weit genug entfernt, um nicht unter dem eventuellen Mehr a n d Lärm, Vibrationen (Präzisionsinstrumente!) und Emissionen zu leiden.

Dann müsste man aber irgendwie die Kreuzungen zu den Straßen Oberer Eselsberg und Wilhelm-Runge-Straße neu gestalten. Auch hat die Stadt ja jetzt schon Ausbaupläne für die Linie 2 in der Tasche, die den Ring auf Höhe der Wilhelm-Runge-Straße kreuzen und in den neuen Science Park III führen soll; da wäre immerhin noch eine Brücke denkbar. Auch wenn das natürlich alles massiv ins Geld geht.

Südlich der Einstein-Allee kommen wir dann halt in die Nähe von Wohngebieten, wo eine Stadtautobahn nun wirklich nicht wünschenswert ist. Da könnte man sich allenfalls eine Einhausung vorstellen, aber das liebe Geld... und unten im Tal ist die zweistreifige Brücke nun mal ein reelles Nadelöhr. Auch der Kurt-Schumacher-Ring und der Kuhbergring wären eigentlich kaum vernünftig auszubauen, außer durch eine Untertunnelung - absolut unrealistisch und nicht zu finanzieren.

Um den Innenstadtverkehr zu reduzieren wäre es sicher wünschenswert, Verkehr von der A8/B10 über diese Tangente schnell zum Donautal, zur B311, zur B30 und der B28 zu bringen. Aber ich glaube, abgesehen von punktuellen Verbesserungen (wie am Oberen Eselsberg) muss man sich hier wohl mit dem Bestand abfinden.

Autoradler am 16.10.2012 1:20:11

Die Stadt kann sich über eine positive Entwicklung am oberen Eselsberg freuen. Die Science Parke werden von den Firmen gut angenommen und auch die Hochschulen entwickeln sich gut.

Seit die Brücke den Berliner Ring über den Kuhberg mit dem Donautal verbindet, ist der Berliner Ring zu einer stark befahrenen Straße geworden. Neben den Pendlern nutzen diese Stecke auch viele LKW aus dem Donautal in Richtung A8. Inzwischen ergeben sich hier täglich Staus.

Auf der Strecke ist mit steigender Belastung zu rechnen. Ein Erhöhung der Leistungsfähigkeit diese Strecke ist perspektivisch sinnvoll und ermöglicht auch eine leistungsfähige Alternative, wenn die B10 um das Nadelöhr Adenauer-Brücke dicht ist.

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