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Strukturierung des Straßennetzes

Verbindung Schützenstraße-Augsburgerstraße

von Ankommen am 15.10.2012 | 11:28 | Kommentare: 8 |

Die zentrale Neu-Ulmer Ost-West-Verbingung ist durch den Petrusplatz unterbrochen. Dies führt dazu, dass von Westen kommend der Autoverkehr im "zickzack" (etwa über Hermann-Köhl-Straße, Kasernstraße, Friedenstraße, Maximilianstraße zurück auf die Augsburgerstraße) durch Neu-Ulm fahren muss. Dies fürht zu erhöhten Lärm- und Abgasemissionen und zu längerem Aufenthalt von Fahrzeugen in Neu-Ulm.
Sinnvoll wäre eine Straßenverbindung über den nördlichen Petrusplatz von der Herman-Köhl-Straße zur Augsburgerstraße, welche an Markttagen oder an Veranstaltungstagen für den Verkehr gesperrt werden könnte.

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Kommentare

Jimmy am 25.10.2012 9:06:19

Zitat UL/NU usw.:"Ich finde den hier dargestellten Vorschlag zur Verbindung der Augsburger und Schützenstraße gut."

Das glaube ich gerne, nachdem ich Deine bisherigen Kommentare hier gelesen habe. Könntest Du bitte ausführen, _warum_ Du den Vorschlag gut findest? Vielleicht finden sich ja neue, bisher nicht bedachte Argumente.

UL/NU UL/NU UL/NU am 25.10.2012 0:22:13

Ich finde den hier dargestellten Vorschlag zur Verbindung der Augsburger und Schützenstraße gut.

CG am 22.10.2012 14:58:52

Mein Vorschlag: die Friedenstrasse wird Einbahnstrasse mit Fahrtrichtung Ost West. So würde der Verkehr Richtung Osten Bzw. Norden über die Bahnhofstrasse/Reuttierstrasse abgeleitet.

JoBe am 21.10.2012 21:49:07

Was Sie hier Vorschlagen war bereits früher vorhanden. Im Sinne der Reduzierung des Verkehrs über die Herdbrücke - also für beide Innenstädte - wirkt die heutige Lösung sicher positiv. Der betroffende Autofahrer mag die heute Situation sicher als umständlich empfinden - aber, es wirkt im Sinne des Gesamten.

Cortauri am 17.10.2012 13:31:04

@ Jimmy:

Die Aussage das die aktuelle Situation den Autoverkehr behindert ist durchaus richtig, jedoch bedeutet das damit nicht, dass weniger Verkehr unterwegs ist, sondern das dieser Verkehr stockt. Das hat wiederum zu mehr Lärm, Abgase und genervte Autofahrer (-> aggressives Fahren) zur Folge.

Cortauri am 17.10.2012 13:28:14

Die aktuelle Situation finde ich auch unerträglich. Also entweder wieder eine sinnvolle Verbindung schaffen oder alternativ noch konsquenter sein, z.B. die Herdgasse für Autos tec. sperren. Jedoch verlangt dass dann einen Ausbau der Augsburger Torplatz Kreuzung, sowie weitere Donaubrücken neben der B28/B10 und im osten (Pfuhl/Offenhausen<->Donauhalle/Böfingen)

Klee am 15.10.2012 13:39:05

Prinzipiell kann ich beide Argumentationen sehr gut verstehen.

Dass man gerade in der Innenstadt autofreie Zonen braucht, ist klar, das Ulmer Beispiel ist da prima. Bis vor gar nicht mehr so langer Zeit waren Bahnhofstraße und Hirschstraße gewöhnliche Durchgangsstraßen, der Münsterplatz ein unwürdiger Parkplatz. Der großräumige Ausschluss des Autoverkehrs aus der Innenstadt war ein krasser Einschnitt - aber er war zum besten der Stadt.

Ulm hat aber auch den Vorteil des Altstadtrings Friedrich-Ebert-Straße/Olgastraße/Frauenstraße/Neue Straße, der den Verkehr immer noch ohne große Umwege verteilt und einige Parkhäuser am Rand der Innenstadt platziert. Das Verhältnis ist gewahrt, keiner muss zu große Einschnitte hinnehmen.

Den Versuch Neu-Ulms, das im Kleinen nachzumachen, finde ich eher unglücklich gelöst. Wer von der Herdbrücke in den Süden Neu-Ulms kommen will, muss einen verhältnismäßig großen Umweg durch dicht besiedelte Straßenzüge nehmen, ob westlich (Krankenhausstraße, Luitpoldstraße, Friedenstraße z.B.) oder östlich (Augsburger Straße, Ludwigstraße). Der Transitverkehr steht länger in der Stadt, direkt vor den Wohn- und Schlafzimmerfenster der Menschen, und Fußgänger und Radfahrer und ÖPNV müssen in zu klein und eng ausgelegten Straßen mit dem MIV konkurrieren.

Nur, der Petrusplatz ist halt eine vollendete Tatsache, u.a. des Aufzugs zur Tiefgarage wegen, der eine Straßenführung von der Ecke Augsburger/Marienstraße aus unmöglich macht. Auch braucht eine Stadt ja öffentliche Plätze, für Märkte, Veranstaltungen, als Treffpunkt, und die Funktion nimmt da halt fast nur der Petrusplatz ein. Insofern sehe ich die Neu-Ulmer da leider in einer Sackgasse.

Die einzigen Auswege, die ich da sehe, sind zu teuer. Wenn man den Verkehr schnell von Nord nach durchleiten will und umgekehrt, könnte man eventuell an eine Untertunnelung denken; alternativ sucht man sich einen neuen Standort für einen innerstädtischen Zentralplatz, z.B. an Stelle der eher hässlichen Bebauung zwischen Marienstraße und Kleiner Donau, und gestaltet den Petrusplatz (und die Tiefgarage) um. Ist aber beides zu teuer und steht eh nicht zur Debatte; ich fürchte, an dieser Stelle wird nichts passieren.

Jimmy am 15.10.2012 12:30:10

Ich halte Ihre Argumentation für falsch. Mehr Autostraßen führen nicht zu weniger Lärm- und Abgaßemissionen, sondern zu mehr. Die angesprochene, für Autofahrer umständliche Verkehrsführung durch Neu-Ulm ist m.E. sinnvoll, weil sie Rad- und Fußgängerverkehr fördert und Autoverkehr behindert.

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