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Wiki Vorschläge Radwege

Kurzbeschreibung

Im Wiki wurden konkrete Anregungen zu Radwegen sowie Hinweise zu Problemstellen als auch Lösungvorschläge gesammelt.

Beschreibung

Im Wiki wurden konkrete Anregungen zu Radwegen sowie Hinweise zu Problemstellen als auch Lösungvorschläge gesammelt.

Radverkehrskonzept Neu-Ulm

In Neu-Ulm gäbe es laut eines Nutzers das Radverkehrskonzept aus dem Jahre 2006. Hierin seien 159 Punkte genannt, an denen Verbesserungsmaßnahmen für das Radfahren erforderlich seien.
Die bisher umgesetzten Maßnahmen haben vielfach die Radfahrbedingungen in Neu-Ulm verbessert. Jedoch sei zu sehen, dass mit dem bestehenden Radverkehrskonzept keine nachhaltige Steigerung des Radverkehrs erfolgen wird, da umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Radfahrinfrastruktur erforderlich seien, wie sie im VEP 2.3.1. (Elemente zur Förderung des Radverkehrs) aufgeführt sind.

Gegenteilige Beispiele in Neu-Ulm:
Abstellanlagen: es gäbe in Neu-Ulm meist "Felgenbrecher" in verschiedenen Variationen. Diese seien z.B. am Rathaus, Landratsamt, an Schulen, Kinos, Schwimm- und Freizeit- und Sportanlagen usw., Aktionen: keine, Anreize: keine, Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer: Radfahren auf schmalen Straßen(z.B. in der Innenstadt) zusammen mit Kfz-Verkehr mit Tempo 50 +. Solle das Oberziel im VEP (1.3 Stufenweise Reduktion des Kfz-Verkehrs zugunsten des öffentlichen Verkehrs der Fußgänger und Radfahrer) erreicht werden, sei auch in Neu-Ulm eine umfassende Radverkehrsförderung erforderlich, wie sie z.B. in Ulm mit dem Handlungskonzept "FahrRad" erfolge.

Verbesserungsvorschläge für den Innenstadtbereich sähen zum Beispiel Folgendes vor:

1. Marienstraße: Radfahren erlauben auf den beiderseitigen Fußwegen (ähnlich Ulm im Rathausbereich) oder Verkehrsberuhigung durch Tempo 30 im gesamten Bereich Marienstraße, Donaucenter, Herdbrücke.

Information der Stadt Neu-Ulm: "Seitens der Stadt Neu-Ulm beschäftigen wir uns im Zusammenhang mit der neuen Sparkasse ("Brückenhaus" auf der Insel) seit geraumer Zeit mit der gesamten Relation Marienstraße (Neu-Ulm) - Neue Straße (Ulm). Diese ist bekanntermaßen die wichtigste innerstädtische Verbindungsachse, und zwar für alle Verkehrsmittel (MIV und Umweltverbund). Die Verwaltungen beider Städte sind beauftragt, hier gemeinsam mittelfristig eine für alle stadtverträgliche Situation zu entwickeln. Dabei spielen sowohl städtebauliche wie auch verkehrliche Aspekte eine Rolle."

2. Donauuferweg durchgängig ausführen.

3. Radwegeführung Reuttierstraße über Bahnhofstraße, Wallstraße, Augsburger-Tor-Platz zur Gänstorbrücke.

Vorschläge zu Aktionen und Anreize:

- Werbekampagnen z.B. mit den Einzelhändlern (W.I.N), IHK, Handwerk- und Industrieverbänden und anderen Institutionen das Radfahren zu deren eigenen Imageverbesserung zu nutzen. (z. B. "Einkaufen mit dem Fahrrad". "Mit dem Rad zur Arbeit" - dafür gibt es einen kleinen Bonus!)

- Aktionen z. B. mit Ärzten, Apotheken, Kirchen, Schulen, Sportvereinen, Betreibern von Freizeiteinrichtungen.

- Aktionen der Stadtverwaltung, Landratsamt auch als allgemeines Vorbild.

Abstellanlagen:
Ersetzen von z.T. völlig veralteter und unpraktischer Abstellanlagen durch solche an denen das Fahrrad einfach eingestellt und am Rahmen bequem abgesperrt werden könne. Am besten seien überdachte Abstellanlagen, die zu einer guten "Radfahrinfrastruktur“ gehörten.


Kleinere Radweghürden in Neu-Ulm:

Hier werden zudem folgende Probleme genannt:

- Zwischen dem Parkplatz der Fa. Roller und der Kreuzung Borsigstraße ist der Radweg entlang der Straße Im Starkfeld in Richtung Innenstadt unterbrochen. Wäre es nicht sinnvoll, diese Lücke zu schließen? Im Berufsverkehr, zu Stoßzeiten und insbesondere während der laufenden Umbaumaßnahmen an der Europastraße und der damit einhergehenden Umleitung, bei der sich der Verkehr zeitweise bis zur Allgaierkreuzung zurückstaut, ist es kaum möglich, mit dem Fahrrad auf dieser Strecke zu fahren.

- An der Haltestelle Waldeck in Richtung Innenstadt ist der Bordstein am Radweg zur Industriestraße zwar abgesenkt, aber durch ein Metallgeländer blockiert. Außerdem ist zwischen Wartehäuschen und Bus-Haltebucht im Prinzip keine Fahrbahn vorhanden, so dass Radfahrer über die Bucht oder an den Bussen irgendwie vorbeifahren müssen.

- von Ulm kommend am Peter & Paul vorbei über die Augsburger Straße ist der Bordstein am Fußgängerüberweg teilweise nicht abgesenkt, was sehr gefährlich sei für Fahrradfahrer.

- Radwege direkt an der Landstrasse, z.B. zwischen Breitenhof und Finningen sind bei Nacht sehr gefährlich. Wenn da ein Auto mit Fernlicht entgegen kommt hilft nur noch eins, anhalten und warten, anhalten und warten.

Anmerkung der Stadt Neu-Ulm: „Das ist ein grundsätzliches Problem an vielen straßenbegleitenden Fuß- und Radwegen: sie sind außerorts in der Regel unbeleuchtet. Das wird wohl auch so bleiben. Einzige Abhilfe/Problemverringerung wäre hier links und rechts eine weiße Fahrbahnrandmarkierung anzubringen. Dies wird derzeit allerdings nur dort gemacht, wo sich die Streckenführung des Radweges ändert“.

- An der Ampelschaltung an der Schießhausalle/Schützenstraße wäre ohne großen Aufwand eine radfahrer- und fußgängerfreundliche Schaltung möglich, um Richtung Ringstraße und weiter nach Ludwigsfeld zu kommen.


Radweg Steinheim — Finningen:

Zwischen Steinheim und Finningen wird ein Radweg vermisst. Hierzu müsse die Verbindungsstraße genutzt werden, die durch ein Waldgebiet führt und gerne als Ausweichroute bei Stau auf der B10 genommen wird.
Gleichzeitig könnte auch ein Lückenschluss zum bestehenden Radweg Steinheim - Burlafingen erreicht werden. Momentan endet der Fahrradweg bei Steinheim auf Höhe Fohlenweg.

Anmerkung der Stadt Neu-Ulm: „Die Relation Steinheim-Finningen im Zuge der Gemeindeverbindungsstraße ist Bestandteil des Neu-Ulmer Radverkehrsnetzes. Das beschlossende Radverkehrskonzept sieht hier mittel- bis langfristig einen straßenbegleitenden Geh- und Radweg vor (Maßnahme Nr. 51, Priorität IV). Allerdings ist eine zeitnahe Realisierung sehr unwahrscheinlich, da die bestehende Autobahnbrücke hierfür zu schmal ist. Deshalb wurde als Alternativradroute für die Relation Finningen-Steinheim inzwischen der Feldweg ab Ende Brombeerweg (Höhe Schützenheim) in Richtung Steinheim und Burlafingen radverkehrsgerecht ertüchtigt.“


Ausbau Steinheim — Holzheim:

Auch zwischen Steinheim und Holzheim sei kein Radweg vorhanden. Radfahrer müssten hierbei die kurvige sehr schlecht erhaltene Verbindungsstraße benutzen.

Anmerkung der Stadt Neu-Ulm: „Da das Radverkehrsnetz der Stadt Neu-Ulm naturgemäß an der Stadtgrenze endet, ist die o.g. Relation nicht Bestandteil des 2006 beschlossenen Radverkehrskonzeptes. Aus verkehrsplanerischer Sicht stellt allerdings die Holzheimer/Steinheimer Straße eine wichtige Radverkehrsverbindung zwischen diesen beiden Ortschaften dar. Es gibt zwar eine parallel verlaufende Alternativroute, die ist allerdings größtenteils nicht befestigt und damit nicht alltagstauglich. Die Holzheimer/Steinheimer Str. ist zwar bei einer durchschnittlichen Kfz-Belastung von rund 2000 Kfz/Tag grundsätzlich für den Radverkehr geeignet (d.h., auch ohne separaten Radweg), aber sie ist wegen der teilweise hohen Kfz-Geschwindigkeiten aus Verkehrssicherheitsgründen nicht ganz unproblematisch. Wann hier ein entsprechender Geh- und Radweg gebaut wird, ist derzeit allerdings noch offen.“


Verbindungen Neu-Ulm — Ulm:

Senden — SciencePark:

Es werden Verbesserungen für die Strecke Senden - Science-Park erörtert: so sei zwischen Ludwigsfeld und Neu-Ulm durch die Stadt in Richtung Eselsberg kein durchgängiger Radweg vorhanden. Die Donau überquere man über die Eisenbahnbrücke, aber davor und dahinter versande der Radweg. Während die Autos kerzengerade der B10folgen könnten, sei es mit dem Fahrrad umständlich. Rauf zum Science-Park wird hingegen ein Radweg gewünscht, der nicht direkt neben der Auto- und Busstrecken verläuft. Begrüßenswert wären zudem einige "Schnellwege" für Radfahrer durch Ulm.

Fahrradtrasse zwischen den Bahnhöfen Ulm und Neu-Ulm:

In Neu-Ulm seien die Straßen schlicht eng und die Freiräume in der Innenstadt rar. Es wird daher vorgeschlagen mit der Eisenbahnbrücke bzw. der umliegenden Gegend eine Fahrradtrasse zwischen den Bahnhöfen in Ulm und Neu-Ulm herzustellen. Dazu müsste auf Neu-Ulmer Fahrradseite einen guten Fahrradweg z.B. via Dammstraße und Turmstraße zum ZUP bzw. zur Memminger Straße führen. Von dort aus könne der Rest der Stadt erschlossen werden, z.B. über das Glacis an der Ringstraße entlang oder nach Norden zum Petrusplatz. Auf Ulmer Seite könnte ein relativ kurzer Fahrradweg über den Kobelgraben rasch zum Ulmer Bahnhof führen, alternativ wäre auch eine Wegführung Schillerstraße-Ehinger Tor-Dichterviertel denkbar, wenn man sie entsprechend fit für zügigen Radverkehr macht. Im nördlichen Dichterviertel solle ja entlang der Kleinen Blau ein schöner Radweg angelegt werden, der an der Blau entlang bis mindestens zur Lupferbrücke führen kann. Blieben als letzte Teilabschnitte Weinbergweg, Ruländerweg, Heilmeyersteige, Ochsensteige Alternativ könne in Richtung Uni Süd der Trasse der Linie 2 gefolgt werden: durch das neue Theaterviertel, über die neue Brücke, den Mähringer Weg rauf

Information der Städte Ulm und Neu-Ulm dazu: „Auf Ulmer Seite ist 2013 vorgesehen den Radweg durch den Kobelgraben mit der Weg der Lärmschutzwand der Bahnlinie zu verbinden. Der 1. Bauabschnitt (BA) dieser Route wurde bereits im August fertig gestellt. Der 2. BA wird mit der Beendigung der Leitungsarbeiten durch die Entsorgungsbetriebe Ulm im Frühsommer hergestellt. Für den Knoten Schillerstraße/Zinglerstraße liegen Planungen vor. Es sollen in beiden Richtungen Angebotsstreifen sowie vorgezogene Aufstellflächen für Radfahrer, bzw. ein ausgeweiteter Radaufstellstreifen geschaffen werden. Durch diese ersten Maßnahmen soll die Achse Donauradweg-HBF-Blaubeurer Ring gefördert werden. Die genannte Relation ist auf Neu-Ulmer Seite im Radverkehrskonzept als zu entwickelnde Route enthalten. Allerdings gibt es hierfür noch keine verbindliche Zeitplanung.“

Radweg Aufheim — Gerlenhof:

Ergänzt wird die Fortsetzung des bestehenden Radwegs von Aufheim nach Hausen Richtung Gerlenhofen. Auf dieser Kreisstraße würde gerast und Radfahrer wären auf der Straße für Autofahrer bedingt durch die topographischen Gegebenheiten teilweise erst spät zu erkennen.


West-Ost-West Verbindungen

Diskutiert wurden auch eine durchgängige bessere West-Ost-West Verbindung der Radwege, wobei die bestehenden Verbindungen als ganz gut eingeschätzt werden:
1) Donauradweg von den Ehinger Anlagen bis zur Friedrichsau
2) Blautalradweg von Blaustein-Blaupark-Bleichstr.-Bf.Steg-Fr iedrich.Ebert.Str.-Neue.Str.-Glöcklerstr . (ab hier als Ortskundiger durch die Gassen bis zur Oststadt durchkämpfen)
3) Blautalcenter-Blaubeuerer.Straße-Blaubeu rer.Tor-Ludwig-Erhardt.Brücke-Neutorstra ße-
a) Olgastraße-Heimstraße-König.Wilhelm.Str. -Böfinger.Str
b) Zeitblomstraße-Karlsplatz-Zeitblomstr.-A lter.Friedhof-Friedensstr.-Stuttgarter Str.

Verbesserungswürdig sei in erster Linie die Situation im Bereich des Hauptbahnhofs, wo südlich vom Steg an wieder eine klare Verbindung bis zum Tunnelweg an der Neuen Straße geschaffen werden müsse. Über den ZOB sei es derzeit schwierig. Des Weiteren fehlt eine komfortable Anbindung vom Bahnhofsplatz zum Radweg entlang der Olgastraße. Im Altstadtbereich sei mit dem Rad kein Durchkommen, bis auf die Fußgängerzone, wo radeln nicht gestattet sei.

Die Stadt Ulm fügt hier hinzu, dass eine weitere Stärkung durch eine Verbindung nördlich des Hauptbahnhofes (nicht Ludwig-Erhard-Brücke) mit dem Bau des Citybahnhofes angestrebt werde. Die Zeitblomstraße als Ost-West-Achse würde mit geplanter Fahrradstraße weiter gestärkt.
Die Neue Straße darf und soll durchgängig vom Radfahrer zwischen Glöcklerstraße bis Basteistraße und weiter auf dieser befahren werden. Leider gäbe es hohe Verkehrsmengen des motorisierten Verkehrs, die die Attraktivität mindern. Mehr Radfahrer machen diese Achse generell sicherer für alle.

Ein weiterer Teilnehmer hofft, dass die Stadt ihr Vorhaben aus dem Innenstadtkonzept 2020 vorantreibt und die Neue Straße zwischen Steinerner Brücke und Ehinger Tor und das entsprechende Areal südlich und nördlich davon völlig neu konzipiert. Mit dem Verzicht auf die Unterführung und eine moderne, oberirdische Kreuzungsanlage ließe sich eine ÖPNV-Trasse auf der Nordseite verwirklichen, wie sie ab der Steinernen Brücke bis zur Kreuzung mit der Frauenstraße schon besteht, in die auch eine Fahrradtrasse integriert werden kann. Dann hätte man vom Maritim über die Neue Mitte eine weitere Fahrradtrasse in Ost-West-Richtung, die sowohl bis zum Bahnhof als auch bis zum Ehinger Tor und weiter zur Weststadt wiederum fast kreuzungsfrei geführt werden kann.

Gehofft wird darüber hinaus, dass sich die projektierte Fußgänger- und Fahrradfahrerbrücke als Verlängerung der Zeitblomstraße zwischen Theaterviertel und Dichterviertel nicht doch noch als zu teuer herausstelle Da aber auch das Dichterviertel entsprechend geplant würde (u.a. mit einer breiten Uferzone an der Kleinen Blau für Fußgänger und Radfahrer), könne da eine Ost-West-Verbindung für Radfahrer in Ulm entstehen.
Information der Stadt Ulm: "Die Stadt Ulm plant als Ost-West-Achse die Zeitblomstraße sukzessiv weiter auszubauen und als Fahrradstraße zu widmen. Bei der Umgestaltung des Citybahnhofes und der Konzipierung der angrenzenden Wegesysteme, auch im Dichterviertel, ist eine weitere nördliche Querung der Gleise wünschenswert."


Richtung Eselsberg - Strecke erleichtern:

Für die Planung der Straßenbahnstrecke Richtung Eselsberg wird angeregt, dass der Fahrradweg nicht mehr durch eine extra Brücke über die Straße am Killesberg geleitet würde, sondern parallel verlaufen könnte.

Radachse Kuhberg verbessern:

Die Erreichbarkeit der Schulen auf dem Kuhberg vom Römerplatz aus bzw. von oben zum Römerplatz sei extrem verbesserungswürdig. Der Radweg wäre zu Stoßzeiten überfüllt mit Fußgängern, besonders für Kinder sei die Strecke vom Kuhberg zum Römerplatz sehr gefährlich, da in Richtung Stadt gar kein Radweg vorhanden ist...
Ab dem Allewinder Weg bis kurz vor dem Römerplatz stadteinwärts existiere kein ausgewiesener Fahrradstreifen, so dass auf den rumpeligen Straßenrand ausgewichen werden müsse. Ab dem Abzweig zur Waldorfschule würde es dann auch recht eng, bevor man sich ganz unten zwischen der Geradeaus- und der Rechtsabbiegerspur einordnet. Zumindest im oberen Abschnitt könnte auf einen verbreiterten Gehsteig eine Fahrradspur angelegt werden, unten reiche der Platz wohl selbst für eine Radwegmarkierung auf der Straße nicht aus. Auf der anderen Seite stadtauswärts sei die Situation ähnlich, so ließe sich höchstens der Grünstreifen ab der Warndtstraße einem Radweg opfern, aber ab dem Robert-Dick-Weg wird es wieder eng. Hier könnte eine Straßenmarkierung helfen, denn die Radwegführung sei unklar. Auf dem Gehweg befinde sich die Bushaltestelle.

Laut eines anderen Nutzers könnten jedoch auch im Rahmen einer allgemeinen Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer auf der Strecke die Geschwindigkeit auf 30 begrenzt (außer Busse) und auf der Straße breite Radstreifen markiert werden, so wie unten im Ampelbereich Römerplatz.
Zum Radweg entlang der Römerstraße wird zudem angemerkt:

1. Der Radstreifen vom Römerplatz bis Rewe bergauf entlang der Straße sei viel zu schmal. Es kann z.B. kein langsamer Radler (z.B. mit Anhänger) überholt werden. Dazu müsste man unter extremer Gefahr auf den Autofahrweg ausweichen. Der Radstreifen sollte verbreitert werden.

2. der Radstreifen von Rewe bis zum Schulzentrum auf dem Grünstreifen sei durch die Mehrfachnutzung Rad/Fußgänger und durch Einmündungen unfallträchtig. Es sei ein separater Radweg wünschenswert und die Einmündungen sollte baulich so gestaltet werden, dass Autofahrer dort vor dem Queren halten müssen. Dasselbe gälte für die Ostseite (bergab), wo kein Radweg vorhanden sei.

Verbesserung Blauradweg:

Für den Radweg vom Söflinger Bahnhof durch die Unterführung auf den Radweg an der Blau entlang Richtung City werden folgende Probleme und mögliche Lösungen identifiziert:

- Unterführungen unter den Bahngleisen: Fußgänger laufen auf dem Radweg und sind beim Einfahren nicht zu sehen auch Radfahrer kommen entgegen und dann wird es oft eng. Bislang lösen es viele (aber zu wenige) via Klingeln. Mein Vorschlag: Spiegel wie auch z.B. an unübersichtlichen Einfahrten an Straßen könnten die Sicherheit erhöhen, bessere Beleuchtung

- der Radweg entlang der Blau erfreut sich schon länger großer Radfahrerbeliebtheit, jetzt durch die Fußgängerbrücken und Stadtregal auch immer größerer Fußgängerbeliebtheit. Das führe immer mal wieder zu grenzwertigen Situationen, da Fußgänger und Radweg nicht gut getrennt seien. Vorschlag: Wo immer möglich Weg verbreitern und Radweg z.B. mit rot unterlegen und abtrennen — jedoch nicht an die Blaubeurerstraße, da dort so viele Ein und Ausfahrten seien, die die Autofahrer überfordern.


Verbesserung Ehinger Tor

Das Ehinger Tor wird in mehrerer Hinsicht als verbesserungswürdig genannten:

Eine MIV-Spur zugunsten der Fahrradfahrer

So gäbe es am Ehinger Tor einen schnellen Radweg in die Stadt, der von Radfahren und von Fußgängern in beide Richtungen genutzt wird. Für die Autofahrer stünden 4 Spuren stadteinwärts und 4 stadtauswärts zur Verfügung. Daher wird eine breite Fahrradstraße gefordert. An der Engstelle vor dem Universum-Center stünden auf ca. 100 m Länge sogar 5 MIV-Spuren zur Verfügung. Eine Umwidmung einer dieser Spuren zugunsten der Fußgänger wird angeregt

Wenn eine der Fahrspuren für eine Fahrradspur geopfert werden sollte, so müsse diese in Richtung Stadtmitte oder Weststadt fortgeführt werden, wo es laut eines anderen Nutzers Probleme gebe. Zudem würden Fahrradfahrer an dieser Stelle oft die rote Ampel ignorieren und damit alle anderen gefährden.

Dies liege daran, so ein anderer, dass Radfahrer/Fußgänger hier dazu verführt würden, die Ampeln bei rot zu überfahren/laufen, da eine grüne Welle nur dem Autoverkehr vorbehalten sei. Sobald man die vorderste Ampel grün wird, wird die mittlere rot. Sobald diese grün ist, schaltet die letzte auf rot. Das sollte verbessert werden.

Zur Verbesserung wird des Weiteren langfristig die Neugestaltung des flachen Vorbaus des Universumcenters. Wenn man diese ziemlich große Fläche neu überplane, gerne auch mit mehr Grün, dann könnte da eine schöne Trasse für Fußgänger und Radfahrerentstehen, ohne dass ÖPNV und MIV eingeschränkt werden.

Information der Stadt Ulm: „Die hoch frequentierte Neue Straße im Bereich Ehinger-Tor ist eine wichtige Verkehrsader für den motorisierten Individualverkehr (Pkw, Lkw, Zweiräder) in Ulm. Der Knoten Ehinger-Tor erreicht in diesem Bereich gerade zu Stoßzeiten seine Leistungsgrenzen. Die Reduzierung einer Spur würde den Verkehrsfluss stark dezimieren und einen Rückstau auf innerstädtische Straßen bedeuten, auch der Nahverkehr könnte dadurch betroffen sein. Dieses Beispiel zeigt die Herausforderung eines Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) und dass eine gesamtheitliche Betrachtung notwendig ist. Die im VEP beschriebenen Vorbehaltsnetze sollen künftig aufzeigen, wo und wie stark Verkehrsträger bevorrechtigt oder beschleunigt werden sollen.“

Ehinger Tor und Bahnunterführung:

Das Ehinger Tor und die Bahnunterführung sei für viele Kuhbergler, Weststädter und Söflinger das Nadelöhr zur Innenstadt. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn dieser Bereich für Fußgänger und Radler attraktiver gestaltet werden könnte:

- Überprüfung der Ampelschaltung mit garantiert "roter Welle" für Fußgänger und Radler. Vielleicht besteht die Möglichkeit zumindest an der Rechtsabbiegerspur Richtung Norden die Ampel durch einen Zebrastreifen zu ersetzten.

- Entlang des Universum-Centers habe ich für jeden Fußgänger Verständnis, der nicht durch die Passage laufen möchte und stattdessen den Radweg nutzt. Doch leider ist der Weg momentan viel zu schmal, insbesondere bei Gegenverkehr.

- Für die Rampe bis zur Bahnunterführung wird angeregt, diesen Bereich im Rahmen der Neugestaltung des südwestlichen Bahnareals mit einzubinden und aufzuwerten. Es wäre toll wenn die Stützmauer entfielen und hierdurch die stark frequentierte Bahnunterführung optisch verkürzt werden könnte.

- Passiere man als Radler das Ehinger Tor auf der anderen Straßenseite, also im Bereich der Bushaltestellen, so müsse man sich irgendwie zwischen linksparkenden Taxis und rechtsparkenden Bussen hindurchzuwursteln. Fahre man weiter Richtung Ampelanlage an der Schillerstraße seien paradoxerweise gerade die Bereiche, auf denen man Kurven fährt, mit besonders glattem Stein abgesetzt. Bei Raureif oder Schnee habe der Radler hier keine Chance.

- Grundsätzlich wäre es wünschenswert, wenn auch nur auf einer Straßenseite ein richtig attraktiver Radweg und Fußweg (getrennt) vorhanden wäre und die Schneise, die durch B 10 und Bahntrasse entsteht, etwas abmildert.

Umgestaltung des Bismarckplatz:

Angeregt wird zudem eine Umgestaltung des Bismarckplatzes mit Einrichtung eines P R Platz mit (mit ÖPNV-Ticket kostenloser?) Tiefgarage auf der Grünfläche vor dem Scholl-Gymnasium. So wären weniger Spuren für den MIV nötig (in beide Richtungen). Und keiner müsste als Radfahrer die lästigen Fußgänger ertragen, die (auch völlig zu Recht) im Tageslicht das Universumcenter passieren wollen, nicht unterirdisch oder mit 2 Rampen über wackeligen Waschbeton. Im Prinzip sei das Ehinger Tor perfekt als "West-Pendler-Umsteigepunkt" geeignet. Vielleicht mit einem zusätzlichen Steig. Dem entgegen stünde laut eines anderen Nutzers jedoch die Turnhalle.

Die neuerlichen Bauarbeiten (UZ, Y) und anstehenden Bauarbeiten (Ehinger Tor selber mit Wendeschleife, Schillerrampe, Schillerstraße) würden sogar eine große Lösung erlauben, bei der dieser flache Vorbau des Universum-Centers der Schlüssel sein könnte, die Probleme zu beheben. Parallel dazu ließe sich auch überlegen, die Neue Straße an dieser Stelle bis fast zur B10 etwas abzusenken und gleichzeitig einzuhausen. Dann könnte für Fußgänger und Radfahrer und ÖPNV eine durchgehende Zone vom neuen Hochhaus am Südende über eine leicht ansteigende, begrünte Einhausung ( 2m?), die ungefähr die Osthälfte der Neuen Straße auf Höhe des Ehinger Tores abdecken würde, hin zu einer Art neuen Platz auf Ebene 1 eingerichtet werden. Wer es superurban mag, könnte das sogar bis zur neuen Bebauung auf der Schillerrampe verlängern über eine große Grünbrücke, die die Schillerstraße an dieser Stelle überspannen könnte. MIV wäre dann auf den Ebenen -1 und 0, Radfahrer und Fußgänger auf 1.
Das wäre jedoch ein Projekt, wie es sich selbst eine große Stadt nur einmal alle paar Jahrzehnte leisten kann

Busbahnhof Ehinger Tor:

Die Querung aus Nord/Weststadt z.B. zur Schillerstraße/Donau hin wird als Problem genannt: Dort fehle ein Radweg z.B. für jüngere Verkehrsteilnehmen und die große Bushaltestelle Ehingertor müsse gequert werden, Die Regelung sei nicht optimal - zumal die Busse (wenn man von der Schillerstraße kommt und die Busgleise überqueren muss) z.T. nicht blinken oder Radfahrer von der Straße abdrängen. Wenn man mit Kinderanhänger unterwegs sei, würden sich immer wieder wild hupende Busfahrer rücksichtslos sich den Weg bahnen.

Änderung der Radwegauffahrt Ensostrasse Richtung Gögglingen bzw. Erbach an d. Kreisstrasse 9916:

Beim Fahrradweg von Ulm-Einsingen Richtung Erbach, Ulm oder Gögglingen sei es oft sehr schwer, aus der Fahrradabfahrt von Einsingen kommend in die betr. Richtungen zu fahren. Denn dort stünden oft Fahrzeuge, die Ausfahrt blockieren bzw. zuparken. Besonders während der Fußballspiele (Türkitzi) und den Erbacher Flugplatzfesten. Zudem sei die Aus- bzw. Einfahrt in Richtung Erbach sehr umständlich zu fahren. Vorgeschlagen wird, die Radausfahrt bzw. Randsteine abzusenken und ca. 3 m Richtung Bahnübergang zurück zu verlegen. So wäre ein Parken lt. STVO nicht mehr möglich und ein umständliches Fahren Richtung Erbach auch sehr Fahrradfreundlicher.


Radweg in Söflingen:

Die Situation für Radfahrer in Söflingen vom Friedhof kommend in Richtung Klosterhof sei insbesondere für Kinder schwierig, da der Bürgersteig und die Straßeneinmündung stark frequentiert wären. Die Bereiche neben der Straßenbahn in der Neuen Gasse sind für Autos reserviert. Erst ab der Sparkasse dürfen Radfahrer dann auf einem Streifen neben der stark befahrenen Straße fahren.


Radweg Mähringer Weg - Bleicher Hag:

Trotz der Höhenmeter am Eselsberg führen schon jetzt viele Leute mit dem Fahrrad aus der Innenstadt auf den Eselsberg und zurück. Ein langgestrecktes Nadelöhr stelle dabei der Kienlesberg (Killesberg ist in Stuttgart...) mit dem Übergang zum Mähringer Weg (Lehrer Tal, Bleicher Hag) dar. Besonders durch das höhere Tempo der Radler, die vom Eselsberg kommend in das Nadelöhr hineinfahren käme es immer wieder zu kleineren und größeren Unfällen.
Fast kein Radfahrer wisse, dass er auf dem Mähringer Weg rechts bleiben soll, den Bleicher Hag an der Ampel überqueren soll, um dann bei der nächsten Ampel (Lehrer Tal) wieder links zurück zur Zufahrt der Fußgängerbrücke fahren soll.
Mit der Straßenbahn-Linie 2, die direkt im Nadelöhr auch noch eine Haltestelle bekommen wird, müssen die Fahrrad-Ströme hier dringend neu und für alle praktikabel geordnet werden - z.B. mit einer Linksabbiegerspur vor der Einmündung Mähringer Weg - Bleicher Hag und einer Fahrradtrasse durch den Baumbühl.



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