WIKI

Wiki allgemeine Verbesserungen ÖPNV

Kurzbeschreibung

In dem Wiki wurden die Vorschläge zu allgemeinen Verbesserungen des Öpnvs, wie beispielsweise Gebühren, Ticketarten, Zeiten, Informationen und OpenData gebündelt.

Beschreibung

In dem Wiki wurden die Vorschläge zu allgemeinen Verbesserungen des ÖPNVs, wie beispielsweise Gebühren, Ticketarten, Zeiten, Informationen und OpenData gebündelt.

Anregungen von Jugendlichen (im Namen des Vorstands des Jugendparlaments Ulm):

Das Jugendparlaments Ulm begrüßt das Bestreben der Stadt Ulm, in Zukunft den Nahverkehr weiter zu stärken und auszubauen. Insbesondere die Anbindungen an die Schulzentren der Region seien wichtig, da Schüler ganz besonders auf den Öffentlichen Nahverkehr angebunden sind. Die Fokussierung auf den Ausbau der Straßenbahnlinien wird als sehr richtig erachtet, da die Straßenbahn ein viel umweltfreundlicheres und effizienteres Verkehrsmittel ist als der klassische Stadtbus.

Für den Raum Neu-Ulm, in den weiter außerhalb liegenden Stadtteilen sowie in der Region werden Verbesserungsmöglichkeiten gesehen. Im Mai dieses Jahres bekam das Jugendparlament Ulm im Zuge der Aktion „The Wall“ diesbezüglich auch von der Ulmer Jugend viel Resonanz. So hat die Jugend viele konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht:

- Ausbau Busverbindungen: Ein Ausbau der Busverbindungen wurde für folgende Orte gefordert: Herrlingen Birk-Ebene, Lehr, Mähringen, Weidach, Illerzell. Die Idee einer S-Bahn-Linie wird positiv gesehen, dennoch würden damit nicht alle Probleme gelöst.

- Ausweitung Nachtbusse: Des Weiteren wurde gewünscht, das Angebot der Nachtbusse sowohl räumlich als auch zeitlich auszuweiten. Nachtbuslinien nach Erbach und Dietenheim wurden beispielsweise gefordert, sowie der Einsatz der Nachtbusse am Donnerstag, da viele junge Menschen auch schon am Donnerstagabend gerne ausgehen und dies sonst schwer möglich ist.

- Mehr E-Busse zu Stoßzeiten: Ein weiterer Verbesserungsvorschlag besteht darin, dass zu Stoßzeiten mehr E-Busse eingesetzt werden. Leider würde in Ulm der Fehler begangen, alle Schulen an einen Ort zu bauen, weshalb dort heute starke Probleme zu Stoßzeiten auftreten. Überfüllte Busse machten allen Schülern zu schaffen, doch besonders die jüngeren leiden darunter, da sie oft aus den Bussen gedrängt werden oder gar nicht erst hereinkommen. Dies habe sich stark verbessert, seitdem die SWU Personal einsetze, um das Ein- und Aussteigen am Morgen besser zu koordinieren. Dennoch könnte ein noch stärkerer Einsatz von E-Bussen die Situation weiter verbessern. Außerdem sollte eine noch stärkere Staffelung der Unterrichtsanfangszeiten in Erwägung gezogen werden.


Vortrag zu Neuerungen im S-Netz:
Eingefordert wird ein Vortrag über Linienführung, Endstationen und Vertaktung im geplanten S-Netz in Ulm und Neu-Ulm.


Organisation, Anbindungen und Gebühren

Bessere Kooperation zwischen Ulm und Neu-Ulm:

Darüber hinaus wird angeregt, dass die Städte Ulm und Neu-Ulm bei der Ausgestaltung des ÖPNVs noch stärker kooperieren und gemeinsam planen. So hätten "schon bei Einführung des regionalen Verbundes DING alle Konzessionen in einer Hand zusammgefasst werden müssen, was eine zentrale und unabhängige Vergabe der Leistungen ebenso ermöglicht hätte wie eine zentrale Fahrplan-Erstellung mit Planung gegenseitiger Anschlüsse, Öffnung und gemeinsame Nutzung der Verkehrsräume wie z.B. Busspuren für ALLE ÖPNV-Verkehrsmittel, Einrichtung von Fahrgast-Informations-Systemen, die tatsächlich über den gesamten ÖPNV der Region informiert, die Verfügbarkeit einer wirksamen Ampel-Vorrangschaltung zur Beschleunigung des ÖPNV für ALLE Anbieter und Festlegung der Linien und des jeweils besten Verkehrsmittels für die Bedienung derselben aus der Hand einer zentralen Institution". Dem Verkehrsverbund sollten laut des Nutzers hier weitreichende Möglichkeiten, Rechte, Zuständigkeiten und Befugnisse eingeräumt werden, um seiner Aufgabe tatsächlich gerecht zu werden.

Anbindung neuer Wohngebiete / Umland:

Es wird angeregt, die öffentlichen Verkehrsmittelverbindungen auch in Ortschaften zu verbessern, die nur 4-5-mal am Tag jeweils hin und zurück fahren sowie Busverbindung von Ortschaft zu Ortschaft zu schaffen. Dies könne aus Steuermitteln und Abgaben im Verkehr (PKW-Maut, City-Maut) finanziert werden.

Erwünscht werden eine Gleichbehandlung aller Vororte Ulms und ein regelmäßiges, halbstündiges Angebot per Bus oder Bahn. Verbunden werden könnten diese Angebote mit Parkplätzen an den Haltestellen, wo Fernpendler ihr Auto stehen lassen und bequem mit der Straßenbahn weiterfahren können. Das Beispiel Illertal würde für eine solche Strategie sprechen. In Burlafingen hingegen würde gar kein Zug mehr halten und die Anfahrt nach Weißenhorn dadurch sehr umständlich, während die Busse sehr überfüllt seien.

So führe die Linie 48 nur stündl. zum ZOB, manchmal auch über die Uni, von wo aus sie dann der Linie 3 zum Bahnhof folge. Gäbe es einen Ringverkehr Uni-Lehr-Mähringen, könnte dieser die beiden Vororte halbstündlich mit der Uni verbinden.
Eine solche Linie ließe sich zudem nach Böfingen fortführen - als Verbindung Böfingen-(Jungingen-)Lehr-Mähringen-Uni/ Science Park, die den Ulmer Norden mit der Uni und dem Science Park verbindet.


Öffentlicher Personennahverkehr für alle - Sozialticket:

Mobilität wird als ein Grundrecht und Grundbedürfnis bezeichnet, da durch sie die selbstbestimmte Teilnahme am Erwerbsleben, sowie am gesellschaftlichen Leben gerantiert werde. In der Studie "Flächenland Baden-Württemberg" der Forschungsgruppe Wahlen stehe bei der Frage: "Worum sollte sich die Landesregierung besonders kümmern?" der öffentliche Nahverkehr an oberster Stelle. Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen sollten in ökologische Bahnen gelenkt werden und alle Menschen müssten Zugang zum ÖPNV haben. In der Tarifübersicht des DING Verbundes fehle ein Sozialticket. Dies sei jedoch nötig, um Menschen mit geringem Einkommen eine Teilhabe am ÖPNV zu ermöglichen.
So gebe es Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg, in denen es ein Sozialticket bereits gibt, z.B. Karlsruhe und Mannheim, und andere, in denen Vorbereitungen liefen. Hier hätte sich auch gezeigt, dass die Verkehrsverbünde davon profitieren. Initiativen und Bündnisse arbeiten aktiv kommunal und landesweit an diesem Thema. Daher sollten auch Ulm und der Alb-Donau-Kreis sich aktiv mit der Möglichkeit der Mobilität für alle auseinanderzusetzen.

Kurzstreckenticket:

Vielfach angeregt wird ein Kurzstreckenticket, das von vielen als notwendig erachtet werde: Unverständnis erzeugt beispielsweise die Tatsache, dass eine Fahrt von Haltestelle Saarlandstr. z.B. zur Haßlerstr. ebenfalls 2 Euro koste wie eine Fahrt von der Saarlandstr. nach Böfingen und unabhängig von der Anzahl der Haltestellen anfiele.
Für die Leute, die nur 10-20 Minuten unterwegs seien, als auch Menschen mit geringer Grundsicherung wären die 2 Euro pro Fahrt zu viel.

Vorgeschlagen werden, um den ÖPNV für auch "bisher-nicht-ÖPNV-Nutzer" attraktiv zu machen:

- z.B. 1 Euro für bis zu 6 Haltestellen

- 1 Euro für 2 Haltestellen

- Als Kurzstrecke wird z.B. Söflingen - Sonnenstraße vorgeschlagen, da der Haltestellenabstand zugrunde gelegt werden sollte. Dies sei ein grundsätzliches Problem.

- aus anderen Städten, z.B. aus Erlangen wird berichtet, dass ein Parkschein für die gelöste Parkzeit gleichzeitig auch als Kurzstreckenticket für den Bus gälte und gefragt, ob das nicht für Ulm/Neu-Ulm auch interessant sei.
Das Einheitsticket von 2,00 (1,80) sei nicht für alle Strecken gleichmäßig. In Österreich (Salzburg und Wien) kosten laut eines Nutzers Tickets etwas weniger, z.B. Wochenkarte 13,60 in Salzburg, dort wären auch die Preise im Stadtgebiet nach Zonen gestaffelt.
In Berlin gebe es das Kurzfahrtticket für € 1,40, was aber dort im Verhältnis zum Ulmer Netz extrem großzügig ausgelegt würde. So gelten Einzelfahrausweise für Kurzstrecken im Tarifbereich Berlin für bis zu drei Stationen mit der S-Bahn, U-Bahn oder bis zu sechs Stationen mit Bus oder Straßenbahn. Für Ulm wird ein Preis von € 90 für bis zu 3 Stationen für Straßenbahn und Bus als preislich attraktiv angesehen.

Antwort VEP-Gruppe aus der Livediskussion: „Aufgrund der kurzen Distanzen in Ulm / Neu-Ulm sind Kurzstreckentickets organisatorisch, tariflich und bei der Abrechnung schwierig. Das Thema wurde bereits intensiv diskutiert. Auf fachlicher Ebene (mit den Verkehrsunternehmen) ist man bisher zu dem Schluss gekommen, dass die Einführung nicht sinnvoll ist".

Hier fragen sich einige Nutzer, vor welchem Hintergrund die Verkehrsunternehmen zu ihrer Beurteilung gelangt sind und ob es z.B. hauptsächlich wirtschaftliche Gründe seien, die eine Einführung eines Kurzstreckentarifs als nicht sinnvoll erscheinen lassen

Einführung einer Chipkarte oder Oysterkarte:

In Anlehnung an das Amsterdamer Beispiel wird für den öffentlichen Nahverkehr eine Chipkarte vorgeschlagen, die sich mit Geld aufladen lässt. Beim Einsteigen in den Bus / die Straßenbahn wird mit der Chipkarte an einem Lesegerät eingecheckt und beim Aussteigen ausgecheckt. Je nachdem welche Strecke mit dem Bus / der Straßenbahn zurückgelegt wurde, wird ein unterschiedlicher Betrag von der Chipkarte abgebucht.

Angeregt wird auch ein kontaktloses System wie „Oyster“, das Transport For London einsetzt. Beruehrt wird bei Ein- und Ausstieg; abgerechnet wird nach in Anspruch genommener Fahrleistung. So liessen sich Kurzstrecken abbilden; ausserdem werden bei Inanspruchnahme mehrerer Fahrten an einem Tag die Kosten erstmal beim Preis eines Tagestickets gedeckelt; bei mehreren Tagestickets in Folge deckelt eine Wochenkarte, etc. Solch ein System gehe als Nebeneffekt immer zugunsten der KundInnen aus, da nie mehr bezahlt wird, als in Anspruch genommen werde (z.B. Wochenkarte gekauft, aber Fahrtkonstellationen gewaehlt, die guenstiger mit anderen Ticketkombinationen zu haben gewesen waeren).


Bessere Verbindungen sonntags und abends?

Pro:
Es wird angeregt, z.B. sonntags abends in kürzeren Intervallen zu fahren, um den Ulmern, die mit der Bahn auf Reisen waren und am Sonntag zurückkommen, eine bessere Verkehrsanbindung zu ermöglichen.
Vorgeschlagen wird ebenfalls eine verstärkte Taktung für Samstagnachmittag und Sonntag auf bayerischer Seite, wo es maximal alle Stunde eine Verbindung und ewige Wartezeiten an den Haltestellen gebe.

Contra:
Es wird jedoch eingewendet, dass der Bedarf gerade am Sonntagabend in Ulm zu gering sei, da kaum Leute unterwegs wären. So sei es schwer, einen dichteren Takt am Sonntag und abends durchzusetzen, denn es gäbe auf jeder Linie sehr schwache und nur für kurze Zeiten gefüllte Streckenabschnitte. Solange der Bus nicht immer überfüllt sei, würden keine zusätzlichen Fahrten angeboten. Aus diesem Grunde führe die Linie 1 ab dem Fahrplanwechsel im Dezember auch nachmittags alle 15 Minuten, da die Nachfrage auf dieser Linie ist nicht größer sei als auf den Buslinien. Am Abend gäbe es auf der Linie 5 allerdings einen 10 - 20 Minutentakt zwischen Hauptbahnhof und Zentraler Umsteigepunkt Neu-Ulm. Zudem gälte am Abend ab etwa 21 Uhr an den Umsteigehaltestellen Ehinger Tor, Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz, Rathaus Ulm und Egertweg die Umsteigegarantie, die angefordert werden kann, wenn der Umstieg fehl schlägt.


Verhalten der Fahrgäste

Es wurde auch erörtert inwiefern das Verhalten der Fahrgäste selbst verbessert werden kann oder über markierte Ein- und Aussteigbereiche besser gelenkt werden könnte. Gerade hinsichtlich der Stoßzeiten oder Streiks sollten sich die Verantwortlichen bei der SWU Gedanken machen, wie die Menschenmengen sich besser schleusen ließen. Die "Ordner" allein würden kaum etwas bringen. Daher werden stärkere Ein- und Aussteigeregeln sowie die Bildung von „Gassen“ gefordert, die nach Hinten vom Bus weg- und an der "Einsteige-Schlange" vorbeiführen.

Regelung des Ein- Ausstiegverhaltens der Fahrgäste:

Vorgeschlagen wird eine konstengünstige Lösung für das Umsteigeverhalten der Leute mit Bodenmarkierungen und Ordnern:
Regel 1.: es wird nur vorne beim Busfahrer eingestiegen.
Regel 2: Die anderen Türen sind lediglich zum Aussteigen. Aussteiger gehen immer nach rechts vom Bus weg.
Markierung: definierten Einstiegs-/Ausstiegszonen, bei denen flächig mit Farben, z.B. ein großer grüner Bereich mit dem Wort EINSTIEG, ein gelber mit dem Wort AUSSTIEG, auf der Fahrtrasse und der Bordsteinkante gearbeitet wird (gerne auch in mehreren Sprachen wie Englisch, Französisch, Türkisch). Bessere Bedingungen hätten da die Straßenbahnen: Alle ebenerdig, große Türen und viele Türen.

In Stuttgart sei vor einiger Zeit die Regelung eingeführt worden, dass in Bussen nur noch vorne eingestiegen wird. Nach Aussage von Mr. Andrew Nash, der bereits in Zürich bei Verkehrsplanungen tätig war, sei laut eines Nutzers das Zusteigen an nur bestimmten Eingängen jedoch eher abträglich und führe zu längeren Staus. Effizienter sei es, Aussteige-Zonen zu definieren, an denen der Bus das erste mal an der Station anhält. Der Zweite Halt sei dann in der "Einsteige-Zone".


Busse und Straßenbahnen der Zukunft:

Für Stadtwerke, Busfirmen und Konstrukteure werden folgende Neuerungen vorgeschlagen:

- die öffentlichen Nahverkehrsmittel zukünftig stärker auf die Hauptnutzenden abzustimmen: Schüler - Alleinerziehende - Ältere Menschen - Reisende. Die soziale und demografische Entwicklung würde diesen Trend fortsetzen, während die heutigen Verkehrsmittel darauf noch nicht vorbereitet seien. In Bussen gäbe es regelmäßig am Mittelausgang Staus von Rollatoren, Reisegepäck oder Kinderwägen, sobald drei Menschen dieser Zielgruppen zugestiegen sind. Zukünftig werden vor allem mehr ältere Menschen mit Rollatoren und Einkaufsshoppern unterwegs sein. Daher wird angeregt:

- Starre Sitze nur noch an den Fensterseiten.

- Die Sitze am Mittelgang nur noch als Klappsitze vorhalten. Dann können sich die Reisenden mit "Anhang" ans Fenster setzen und beim hochgeklappten Sitz ihre Habseligkeiten unterbringen.

- Hochgeklappte Sitze können als Nebeneffekt auch nicht als Schuhabstreifer missbraucht werden.

Fahrradmitnahme in den Öffentlichen verbessern:

Es wird angeregt, die Fahrradmitnahme im Ding folgendermaßen zu verbessern:

- Mehr Platz in den Bussen

- Erweiterte Mitnahmezeiten

- Kombi-Fahrscheine (Monatskarten plus Fahrrad) für das gesamte Ding.

- Recht auf Fahrradmitnahme, was noch nicht bei allen Busfahrern angekommen zu sein scheine. Auch wiesen in einigen Bussen und Straßenbahnen noch immer Aufkleber darauf hin, dass für Fahrräder Tickets zu lösen sind. Es wäre schön, wenn diese Hinweise aktualisiert werden könnten.

- Die Verbesserung der Möglichkeit zur Kombination verschiedener Beförderungsmittel würde dazu motivieren, das Auto auch mal stehen zu lassen. So sagen beispielsweise Bewohner des Eselsbergs, sie würden es begrüßen, wenn es leichter wäre, die Fahrräder nach einem Besuch in der Stadt mit dem ÖPNV wiedermit nach oben zu bringen.

- Es wird angeregt, im Mittelteil der Busse zukünftig mehr Platz für die nicht Fußgängergruppen, Leute mit Kinderwagen, Rollatoren etc. zu schaffen.

Contra:
Mehr Platz in den Fahrzeugenkönne kaum zur verfügug gestellet werden, da die anderen Fahrgäste sich setzen können wollen(ist auch abhängig vom Hersteller). Mitnahmezeiten innerhalb der Hauptverkehrszeiten wären wegen der Fülle schwierig.


Verbindung ÖPNV und Park & Ride: (siehe Wiki Verkehrsmanagement)


Verbindungsanze igen/Information

Auch wird angeregt, die Informationen des ÖPNVs zu verbessern und für Touristen verständlicher zu gestalten

Erweiterte Anzeige der SWU Busse:

Es wird vorgeschlagen,

- neben Stadtbahn und die Stadtbussen auf der Anzeige auch die RAB, Gairing, etc. Busse miteinzubeziehen

- alle Busse im DING-Gebiet anzuzeigen

- “Uni Süd” als Fahrtziel auf den Busanzeigen zu kennzeichnen, damit die Menschenströme besser gelenkt werden können

- alle Busse, die in den Stoßzeiten die Uni anfahren, mit einem “u” zu kennzeichnen - also 3u, 5u, 6u, 13u, 15u, 45u, was vom Platz auf dem Display her kein Problem sei

Es wird angemerkt, dass es prinzipiell möglich sei durch die Nutzung von technischen Schnittstellen zwischen den Betriebsleitsystemen von RAB und den Anzeigebetreibern. Diese wurden im Rahmen des RUDY-Projekts 2005 abgestimmt und später VDV-standardisiert und in abgewandelter Form auch CEN-Norm.

- Die Wartung der Anzeigetafeln im Bus sollte verbessert werden, da oftmals Haltestellen nicht richtig angezeigt würden, oder anstatt des "Stop" Zeichens nur ein "Diese Seite kann nicht gefunden werden" erscheine .

Bessere Information für Touristen:

Auch „Nicht-SWU-Busse sollten nach Aussage eines Teilnehmers eine solche Anzeigetafel einführen. Für die Touristen werden Englischen Durchsage wie in anderen Städten (z.b Exit here for the Ulmer Münster, oder Main Station) angeregt.

Display zu Fahrtziel:
Die Displays sollten dahingehend optimiert werden, dass auch alternative Routen oder zentrale, von vielen angefahrene Zwischenziele wie die Uni-Süd angezeigt werden, um die Menschenströme besser zu lenken.


Nutzung neuer Medien / Open Data:
Darüber hinaus wird darum gebeten, die Fahrplandatan über Open Data zur Verfügung zu stellen, um reale Ankunftszeiten der Busse an der Haltestelle auslesen zu können als auch die Twitterfeeds im Zusammenhang mit OpenData und digitaler Fahrplanausgabe zu optimieren.
Darauf wird erwidert, dass dieser Prozess, diese Daten weitgehend automatisiert ins GTFS-Format zu überführen, bereits weiter fortgeschritten sei und derzeit Missverständnisse ausgeräumt werden würden. Eine unter cc-by-sa-lizenzierte Fassung des damaligen Fahrplans der SWU gäbe es auf https://github.com/UlmApi/swu2gtfs/tree/ master/swu
EntwicklerInnenn können gern die Dokumentation einsehen. Bei der github-Seite sei nur noch wenig Handarbeit notwendig. Im Ulmapi-Wiki wäre auch die EFA des Verkehrsverbundes beschrieben.
Die Überführung der SOLL-Fahrpläne aus VDV-452 nach GTFS und Bereitstellung unter offener Lizenz können eventuell sogar schon zum Fahrplanwechsel 2012 geschafft werden, die Anpassung der IST-Fahrplaninformationen, damit diese als GTFS-Realtime bereitgestellt werden können, sei im Prozess.

Es wird gefragt, welche Daten, Funktionen und Dienste von den Akteuren des ÖV derzeit nicht (in der passenden Form) zur Verfügung gestellt werden, was weitere Programmierungen erforderlich mache. Im Projekt RUDY seien 2005 eine Schnittstellestelle zwischen Betriebsleitsystemen und Auskunftssystemen zur Übermittlung von Echtzeitdaten erstmals umgesetzt und als VDV-Standard 454 eingebracht worden. Dieser wurde später in leicht veränderter Form sogar CEN-normiert. Insofern hätten Ulmer Entwicklungen die Telematik im ÖV geprägt. Die Daten der Regionalbusse könnten prinzipiell genauso ins Auskunftssystem eingespielt werden. Die Gründe dafür seien unbekannt.



⇒ merken ⇒ Versionen ⇒ zurück

FORENLISTE (Beiträge)
Hauptforum Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 589 Livediskussion Neue Beiträge: 0 Beiträge gesamt: 155
Öffentlicher Personennahverkehr: 197
Verkehrsmanagement: 145
Radverkehr: 136
Weitere Hinweise: 123
Stadtraum und Mobilität: 83
Strukturierung des Straßennetzes: 60
STATISTIK
Benutzer online:596 Registrierte Benutzer: 128 Anzahl Beiträge: 744 Anzahl Besucher: 3 Anzahl Aufrufe: 62017
FREUNDE EINLADEN
FREUNDE EINLADEN!