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Öffentlicher Personennahverkehr

Ulm ist zwar nich Seattle aber....

von Yannik Heide am 24.10.2012 | 17:47 | Kommentare: 3 |

Ich fände eine lösung wäre doch den Hbf einfach zumindest was den Nahverkehr angeht zu untertunnel, wie in Seattle. In Seattle fährt der komplette innerstädtische Verkehr durch eine Art U-Bus Tunnel die Straßenbahn könnte auch gleich unten durch. Eine Rampen könnte am Theater höhe Neutorstr. einfahren die andere an der heutigen Straßenbahnhaltestelle. Am Theanter könnte eine Unterirdische Haltestelle entstehen werden und dan weiter richtung Hbf (wäre unabhängig von der Olgastr) und höhe Deutschhaus könnte eine Rampe für den Verkehr richtung Rathaus Ulm entstehen und die andere kommt unter der Eisenbahnbrücke raus.
Klingt alles sehr "extrem" und gewagt wäre aber eine Überlegung wert. Da etwas in der Richtung doch sowieso geplant war.

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Kommentare

Klee am 24.10.2012 19:49:11

Ich glaube, das geht auf die Frage zurück, was man auf der Höhe Friedrich-Ebert-Straße/Hbf, wenn man für einen möglichst kreuzungsfreien Verkehr sorgen woll, eher unter die Erdoberfläche soll. Denkbar wäre ja prinzipiell beides, in Augsburg wird ebenfalls die Straßenbahn mi Bahnhofsbereich unter die Erde versenkt (siehe  Link ).

Ich muss ehrlich sagen, dass mir die momentanen Planungen eher zusagen. Zusammen mit dem Citybahnhof und den Sedelhöfen wird da so eine Art zweite Erdgeschossebene eingerichtet, die mit einer breiten (unterirdischen) Passage verbunden werden soll. Ich finde die Lösung relativ elegant: die Bahnhofstraße steigt ja nach Westen hin, zum Bahnhof, spürbar an. Ein paar Meter unterhalb des Scheitelpunktes oben würde dort dann ein neues großes Portal entstehen, das zu der besagten breiten (Einkaufs)passage führt, die die Ebert-Straße untertunnelt und nahtlos übergeht in die tiefergelegte Bahnhofshalle. Man kommt also barrierefrei und ohne jedweden motorisierten Kreuzungsverkehr ebenirdisch von der Bahnhofstraße bzw. von den Sedelhöfen zum Bahnhof und zum Dichterviertel.

Viele verbinden die unterirdische Führung von Fußgängern an dieser Stelle mit einer (verkehrstechnischen und psychologischen) Abwertung, was ich aber nicht so sehen würde. Wenn die Passage richtig gemacht ist (und dafür muss man nur etwas Geld in die Hand nehmen...), kann man das sehr attraktiv lösen und auch Tageslicht hineinleiten; eine zweite Klettpassage brauchen wir hingegen nun wirklich nicht.

Eine Tunnellösung für den MIV und den ÖPNV fände ich für eine Stadt wie Ulm nicht geeignet. Die Gründe sind die Konzentration der Abgasen, der multiplizierte Lärm, die hässlichen Tunnelportale und die hohen Kosten - und dass das für uns vielleicht einfach auch etwas überdimensioniert wäre. Auch aus Sicherheitsgründen würde ich den motorisierten Verkehr lieber oben entlangleiten.

Was natürlich nicht heißen soll, dass man die Stadtautobahn lässt, wie sie ist.

Yannik Heide am 24.10.2012 19:24:03

Ich meine damit das man eine Art unteridische führung machen könnte, also das man kürzere Wege hat man kann ohne die Strasse zu überqueren in den Dus einsteigen oder in die Bahn oder gleich zur Hirschstr laufen. Diese unterführung könnte man dan auch gleich zut Schillerstr und zu den Bahnsteigen im neuen Hbf verlängern.

Jimmy am 24.10.2012 19:06:46

Der Zweck der vorgeschlagenen Untertunnelung ist mir nicht klar.

Um den Bereich Bahnhof - Theater - Friedrich-Ebert-Straße sinnvoll nutzen zu können, muss in erster Linie der Pkw-Verkehr dort verschwinden. Das könnte durch eine Untertunnelung gelöst werden. Aber den Nahverkehr nach unten verlegen? Leuchtet mir nicht ein.

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