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Strukturierung des Straßennetzes

Fraußenstraße und Karlstraße, quo vadis?

von Klee am 13.10.2012 | 12:35 | Kommentare: 2 |

Ich habe hier schon ein paar Beiträge zum Verhältnis ÖPNV und Auto, zum Straßen(aus)bau und zum Tempoli mit abgesetzt und mich damit zwischen alle Stühle gesetzt. Allerdings haben mich die Diskussionen auch selber zum Nachdenken gebracht.

Ich denke weiterhin, dass wir in den Kernstädten nach wie vor große Straßen brauchen werden, die auch mal mehrspurig den Verkehr zügig durch die Stadt leiten. Nicht groß nachdenken muss man zum Beispiel bei der Neutorstraße, der Olgastraße, der Blaubeurer Straße, der Münchner Straße.

Kniffliger wird es bei zwei andere Kandidaten, wie ich gemerkt habe - konkret der Fraußenstraße und der Karlstraße.

Für die Karlstraße steht ja schon ein großer Umbauplan, der die Straße etwas zurückbauen wird: eine Spur in jede Richtung, dazu in der Mitte ein Optionsstreifen (Linksabbiegerspur, Fußgängerinsel etc) und am Straßenrand mehr komfortable Parkplätze und mehr Grün. Für die Frauenstraße als solche gibt es noch keinen Plan, aber die vielen Bauarbeiten und nicht zuletzt der Wegfall der Linksabbiegerspur an der Ecke Neue Straße deutet darauf hin, dass auch die Frauenstraße mittelfristig mal ähnlich aussehen wird.

Mich würde ehrlich interessieren, wie man hier zu diesen geplanten bzw. wahrscheinlich geplanten Maßnahme steht.

Ich selber bin hin- und hergerissen. Die Fraußenstraße und die Karlstraße könnten beide eine Verkehrsberuhigung verdienen, gleichzeitig sind das natürlich viel befahrene Straßen. Vor allem die Karlstraße muss ja ordentlich Verkehr schlucken und in die Oststadt leiten, während die Frauenstraße - auch, um die historisch ja zusammengehörenden Viertel östlich und westlich wieder näher zusammenzubringen - den Wegfall von Fahrspuren vielleicht etwas besser wegstecken kann, da die Olgastraße und die Münchner Straße viel Verkehr nach Neu-Ulm mit nur einem kurzen Umweg ebenso über die Donau bringen können.

Bei der Frauenstraße kommt zusätzlich dazu, dass man vielleicht über eine Fortsetzung der ÖPNV-Trasse aus der Neuen Straße denken könnte. Die würde dann voraussichtlich zwar nur den 4er und einige Regionalbusse (46er, 59er) aufnehmen, könnte dann aber auch als Ökotrasse z.B. für Radfahrer fungieren, die es ja in der Frauenstraße doch eher schwer haben.

Gleichzeitig müssen Möglichkeiten geschaffen werden, um nicht eine ewige Stauquelle zu produzieren. Schwierig, aber auch darüber muss nachgedacht werden.

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Kommentare

stk am 16.10.2012 19:42:34

Wie gerne ich ja in der Frauenstrasse als Radfahrer die Busspur mitbenutzen wuerde!

lorenzo am 14.10.2012 18:45:13

Zu Fuß und per Rad umgehe ich die Frauenstraße soweit möglich. (Entweder per Griesbachgasse oder per Slalomtour-Greifengasse-Schlegelgasse)

Keine Ahnung, ob es Absicht ist, dass in der Frauenstrasse auch Verkaufsgeschäfte angesiedelt sind...

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