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Verkehrsmanagement

Innerstädtischen Fahrzeugverkehr minimieren

von jbstriebel am 07.10.2012 | 14:08 | Kommentare: 1 |

Wir sollten in Zukunft innerstädtischen Fahrzeugverkehr nicht mehr als notwendiges Übel akzeptiern, wie es Lobbyverbände wie die IHK darstellen. Jeglicher Fahrzeugverkehr in den Innenstädten beeinträchtigt die Wohn- und Lebensqualität der Anwohner, egal ob benzin- oder elektrisch betrieben. Und dies in zunehmendem Maß, seit die Stadt als Wohn- und Eventraum wieder entdeckt wird.
Deshalb sollte Fahrzeugverkehr möglichst die Fernverkehrsachsen nicht unnötig verlassen. In diesem Zusammenhang müßte das Parkhaus für den künftigen Bahnhof über den Blaubeurer-Tor-Kreisel angefahren werden. Auf jeden Fall ist die derzeitige Verkehrsführung über Olga- und Friedrich- Ebertstraße zu vermeiden.

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Kommentare

Klee am 09.10.2012 23:15:35

Ich würde das unbedingt unterstreichen wollen, vor allem, da wir mittelfristig mit dem nördlichen Dichterviertel und dem Citybahnhof ein einmaliges window of opportunity erhalten. Eine breite unterirdische Passage von der Innenstadt zum Dichterviertel, das geplante Parkhaus auf den entfallenden Rangiergleisen und der Umbau der Schillerstraße bieten in dieser Konstellation eine ausgezeichnete Lösung an:

Über die umgebaute Abfahrt zur breiteren Schillerstraße kann ausgezeichnet ein Parkhaus (besser noch: ein Parkhaus mit Tiefgeschossen oder gar gleich eine Parkgarage) angefahren werden, das sich auf dem Gelände der jetzigen Rangiergleise befinden und das baulich an die Unterführung andocken könnte. Zwischen dem Westportal der Unterführung und dem neuen Steg wiederum könnten Kurzzeitparkplätze ideal geeignet sein (wenn man sie mit dem neuen Verlauf der Kleinen Blau arrangiert kriegt), um Personen vom Bahnhof abzuholen oder zum Bahnhof zu bringen. Die Verkehrsströme könnten dann über die Schillerstraße zum Ehinger Tor oder die Bleichstraße oder Schillerstraße zur B10 wieder abfließen.

Das wäre natürlich nur eine Teillösung, den Autoverkehr kann und soll man nicht völlig von der Olgastraße und der Friedrich-Ebert-Straße holen. Aber zum Beispiel für Berufspendler, die mit dem Wagen nach Ulm gelanden und von dort aus mit der Bahn weiterfahren, wäre eine solche Lösung optimal.

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