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Von Nachtbussen, Park & Ride-Parkplätzen, besserer Fahrradmitnahme und Umleitung des Fernverkehrs - Zusammenfassung 15.-16.10.

von Moderation am 16.10.2012 | 16:37 | Kommentare: 0 |

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
was seit gestern diskutiert wurde, wollen wir Ihnen hier nach Schwerpunkten sortiert kurz wiedergeben:

- ÖPNV:

Ein Student wünscht sich die Einrichtung von Nachtbussen bereits am Donnerstag, da man so auch mal in der Woche weggehen kann, ohne auf das Auto angewiesen zu sein (  Link )
Per Post erreichten uns die Bitten um bessere Verbindungen nach Wiblingen und Pfuhl (Straßenbahn, stärkere Taktung). Auch andere könnten sich eine Linie vorstellen, die von einer zukünftigen Neu-Ulmer Strab-Trasse von der Memminger Straße dort abzweigt, wo die Linie 3 zur Hochschule in die John-F.-Kennedy-Straße schwenken würde, und in Richtung der Albert-Schweitzer-Straße weiterfährt. Schwierig sei jedoch die Querung von Illerkanal, Iller, B28 und B30. Alternativ wird die Verlängerung der Strab 2 von Ludwigsfelde nach Wiblingen überlegt (  Link ). Auch die Bewohner des Stadtteils Mähringen würden sich zumindest zur Hauptverkehrszeit eine bessere Anbindung wünschen (derzeit nur stündlich). Hier wird statt der Linie 48 ein halbstündiger Ringverkehr Uni-Lehr-Mähringen vorgeschlagen, der auch noch weiter nach Böfingen fortgeführt werden könnte (Böfingen-(Jungingen-)Lehr-Mähringen-Uni/Science Park):  Link

Pendler wiederum schlagen zur Vermeidung des Individualverkehrs in der Stadt die Einrichtung von Park & Ride-Parkplätzen vor, von denen aus per ÖPNV weitergefahren werden kann, z.B. Ausfahrt A8-Ost, im Gewerbegebiet Ulm-Nord (an neuer A8-Ausfahrt) direkt an einem möglichen S-Bahn-Haltepunkt. Da das alles in städtischer Hand sei und der Baugrund billig, könnte die Stadt unmittelbar an der A8 1) ein modernes, helles Parkhaus hochziehen, 2) direkt daneben einen S-Bahn-Haltepunkt realisieren, und 3) eine sehr bequeme Radverbindung via Jungingen sowohl hinunter in die Stadt als auch zur Uni (über Lehr) realisieren. Als weitere mögliche Knotenpunkte werden genannt: Neben Ulm-Nord (für B10 und A8, möglicher S-Bahn-Halt) auch Senden-Nord (B28 und A7, geplanter S-Bahn-Halt) und Burlafingen (A7 und B10, reaktivierter S-Bahn-Halt) als beste Kandidaten, jeweils in unmittelbarer Nähe zu großen Durchgangsstraßen bzw. Autobahnen und mit Platz in der Nähe eines zukünftigen S-Bahn-Haltes für ein Parkhaus oder einen Parkplatz. Einzig für die B30 wird keine wirklich gute Option gesehen. (  Link ).


- Strukturierung des Straßennetzes:

Die Donau als natürliche Barriere stelle eine Herausforderung dar. Wenn die Adenauer Brücke verstopft sei, gäbe es kaum Alternativen. Da ein Brückenbau zu teuer sei, wird die bauliche Verbesserung der Knotenpunkte beiderseits der Gänstorbrücke und Optimierung der LSA-Phasen vorgeschlagen:  Link

Als weiterer Problembereich wird erneut der Berliner Ring genannt, dem noch steigende belastung vorhergesagt wird. Ein Erhöhung der Leistungsfähigkeit diese Strecke sei sinnvoll und ermögliche auch eine leistungsfähige Alternative, wenn die B10 um das Nadelöhr Adenauer-Brücke dicht seien. Ein weiterer Teilnehmer schlägt einen vierstreifigen Ausbau bis zur Einstein-Allee vor. Infolgedessen müssten jedoch auch die Kreuzungen zu den Straßen Oberer Eselsberg und Wilhelm-Runge-Straße neu gestaltet werden:  Link


- Radverkehr:

In diesem Zusammenhang wird eine Verbesserung der Radstrecke Senden-Science Park und "Schnellwege" durch Ulm thematisiert. Zwischen Ludwigsfeld und Neu-Ulm sei kein durchgängiger Weg durch die Stadt Richtung Eselsberg zu finden. Vor und hinter der Eisenbahnbrücke versande der Radweg, zum SciencePark wiederum führe dieser direkt entlang der Auto- und Busstrecke.
Ergänzt wird, dass in Neu-Ulm die Straßen eng seien und wenig Freiraum für Radwege vorhanden, aber in der Nähe der Eisenbahnbrücke wird Raum für eine gute Fahrradtrasse zwischen den Bahnhöfen Ulm und Neu-Ulm gesehen, z.B. via Dammstraße und Turmstraße zum ZUP bzw. zur Memminger Straße.
Auf Ulmer Seite könnte ein relativ kurzer Fahrradweg über den Kobelgraben rasch zum Ulmer Bahnhof führen, alternativ wäre auch eine Wegführung Schillerstraße-Ehinger Tor-Dichterviertel denkbar. Neben dem geplanten neuen Radweg entlang der kleinen Blau bliebe dann noch die Teilabschnitte Weinbergweg, Ruländerweg, Heilmeyersteige, Ochsensteige oder alternativ ein Folgen der Trasse der Linie 2 durch das neue Theaterviertel, über die neue Brücke, den Mähringer Weg rauf:  Link

An der Engstelle vor dem Universum Center wird eine Umwidmung einer der 5 MIV-Spuren zugunsten der Fußgänger vorgeschlagen:  Link

Ein Teilnehmer regt die Verbesserung der Möglichkeit zur Fahrradmitnahme im ÖPNV an: z.B. mehr Platz in den Bussen und mehr Mitnahmezeiten, Kombi-Fahrscheine (Monatskarten plus Fahrrad) für das gesamte Ding sowie ein Recht auf Fahrradmitnahme:  Link
Darüber hinaus wird auf das Projekt der Reparierbar hingewiesen - eine Selbsthilfegruppe, die bei der Reperatur der Räder hilft, und selbst auch Unterstützung braucht:  Link


- Verkehrsmanagement:

Die runde Verkehrsführung am Blaubeurener Tor wird als gefährlich angesehen, da sie einem Kreisverkehrt nur ähnelt. Durch die Besonderheit, dass hier der abfahrende Verkehr Vorfahrt hat, käme es häufig zu Unfällen. Diese Stelle soll laut eines anderen Teilnehmers entschärft werden, da die Ausfahrt der B10 steiler auf den Ring geführt werden, ein Bypass den Verkehr zur Erhardbrücke direkt weiterleitet, und die Schillerstraße eine neue Ausfahrt bekäme. Dennoch müsse die Stelle wesentlich deutlicher gestaltet werden, z.B. durch großformatige Fahrbahnmarkierungen:  Link


Zur Vermeidung von Fernverkehr in Ulm wird vorgeschlagen, bei angespannter Verkehrslage mit dynamischen Verkehrshinweisen auf der A8 und A7 (z.B. "Stau in Ulm: schneller über die A7") den überregionalen Verkehr auf den Autobahnen zu halten und den Stadtverkehr dadurch zu entlasten. Beim derzeitige Ausbau der A8 könnten solche Maßnahmen laut eines anderen Nutzers doch gleich berücksichtigt werden:  Link

Auch wird eine bessere Abstimmung der Ampelanlagen in Ulm und Neu-Ulm sowie die Einrichtung zusätzlicher Fahrwege für die Hauptverkehrszeiten vorgeschlagen, um den Verkehr flüssig zu halten:  Link

Was halten Sie von diesen Vorschlägen?
Welche Anregungen fallen Ihnen ein?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

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