Zusammenfassung

Zusammenfassung 5. - 8.10.2012

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
nachdem die Onlinediskussion am letzten Freitag Abend mit der Auftaktveranstaltung im Kornhaus begann, ist bereits eine Vielzahl an Aspekten im Forum eingebracht worden.

Wir wollen einige davon hier kurz nach Diskussionsschwerpunkten sortiert wiedergeben:

- ÖPNV:

Verschiedene Teilnehmende haben sich für bestimmte Busverbindungen eingesetzt oder Optimierungen vorgeschlagen. Zum einen wird darum gebeten, das Wiblinger Schulzentrum besser an die Linie 3 anzubinden, so dass die Schüler nicht über den stark befahrenen Wiblinger Ring laufen müssen. ZUdem wird eine erhöhte Taktzahl in der zeit von 7 bis 7.45 Uhr vorgeschlagen (  Link ).
Andere setzen sich für den Schulbus Hüttisheim sowie die Linie 8 ein (  Link ).

Angeregt wird ebenfalls eine weitere Buslinie zwischen dem Ehinger Tor und Stadtmitte/Rathaus, die Einführung einer Kurzstreckengebühr (  Link ) sowie kürzere Intervalle am Sonntag Abend für die nach Ulm/Neu-Ulm zurückkehrenden Reisenden (  Link ).

Es wird von einem weiteren Teilnehmer für den Ausbau des Busnetzes plädiert, zumal im Raum Ulm/Neu-Ulm einer der größten Arbeitgeber angesiedelt sei, der Stadt und Reisebusse produziere: Andere große Metropolen wie z.B. Istanbul setzten auf das Bus rapid transit System, welches nur einen zusätzlichen Straßenbau erfordern würde ohne Schienen verlegen zu müssen und keine für das Stadtbildverschlechternde Übernetzspannungsleitungen benötigt würden (  Link )

Darüber hinaus wird darum gebeten, die Fahrplandatan über Open Data zur Verfügung zu stellen, um reale Ankunftszeiten der Busse an der Haltestelle auslesen zu können (  Link ) als auch die Twitterfeeds im Zusammenhang mit OpenData und digitaler Fahrplanausgabe zu optimieren (  Link ). Darauf wird erwiedert, dass dieser Prozess bereits weiter fortgeschritten sei und derzeit Missverständnisse ausgeräumt werden würden. Weitere Informationen dazu:  Link


- Stadtraum und Mobilität:


Es sollte in nach Meinung einer Teilnehmerin darauf geachtet werden, zukünftig barrierefrei und behindertengerecht zu bauen sowie die Haltestellen entsprechend zu gestalten (  Link ). Mehrfach erwähnt wird die zu kurze Schaltung der Ampeln für Fußgänger - insbesondere ältere und behinderte Menschen -, z.B. in der Olgastraße-Neutorstraße oder Ecke Hafengasse-Frauenstraße, Wiiy-Brandt-Platz oder auch die Blaubeurer Straße Höhe Kaufland-Ikea. Hilfreich wäre es laut einer Teilnehmerin, wenn Einsicht in die Taktzeiten der Ampelschaltungen genommen werden könnte, um das Thema mit Vertretern auch der Behindertenverbände und anderer Bürger zu diskutieren, die Erfahrungen zu bündeln und Schlüsse daraus zu ziehen. (  Link ).

Es wird befürchtet, dass nicht genügend Ressourcen für Radverkehr und Fußgänger zur Verfügung gestellt werden, um die vor einiger Zeit beschlossenen 20% an der Verkehrsmittelaufteilung erreichen zu können. Hierfür müssten laut des Teilnehmers indes "überproportional Mittel (Geld, Ampelzeiten, Straßenraum ...) bereitgestellt werden" (  Link )


- Radverkehr:

Der Radverkehr sollte nach Ansicht eines Teilnehmers stärker auch im Verkehrsmanagement berücksichtigt werden, um es als gleichrangiges und gleichberechtigtes Verkehrsmittel für alle Lebenslagen und ganzjährig auch ein Ersatz für Kraftfahrzeuge zu stärken. Um ihn gefahrlos zu gestalten, würde an vielen Stellen eine starke Verlangsamung des motorisierten Individualverkehrs benötigt (  Link )

Ein weiterer Vorschlag beinhaltet die verbesserte West-Ost-West Verbindung der Radwege (  Link ). Ein anderer regt an, bei der Planung der Straßenbahnstrecke Richtung Eselsberg den Fahrradweg nicht mehr durch eine extra Brücke über die Straße am Killesberg zu leiten, sondern parallel verlaufen zu lassen (  Link ).

Für Neu-Ulm werden Hinweise dazu eingebracht, dass zwischen dem Parkplatz der Fa. Roller und der Kreuzung Borsigstraße der Radweg entlang der Straße Im Starkfeld in Richtung Innenstadt unterbrochen sei und geschlossen werden sollte. Zudem sei an der Haltestelle Waldeck in Richtugn Innenstadt der Bordstein am Radweg zur Industriestraße zwar abgesenkt, aber durch ein Metallgeländer blockiert. Zwischen Wartehäuschen und Bus-Haltebucht sei keine Fahrbahn für Fahrräder vorhanden (  Link )


- Verkehrsmanagement:

Es wird angeregt, den innerstädtischen Verkehr zu minimieren, indem der Fahrzeugverkehr möglichst die Fernverkehrsachsen nicht unnötig verlässt. In diesem Zusammenhang müßte das Parkhaus für den künftigen Bahnhof über den Blaubeurer-Tor-Kreisel angefahren werden und die derzeitige Verkehrsführung über Olga- und Friedrich- Ebertstraße vermieden werden (  Link ).

Mehrmals wird auch vorgeschlagen, die Geschwindigkeit im gesamten Innenstadtgebiet zu reduzieren und zu kontrollieren sowie alle Straßen im Wohnbereich auf EINBAHN einzurichten, Besipiel: Söflingen "Bei den Quellen" (  Link )

Im Schwerpunkt Verkehrsmangement sollte laut eines anderen Nutzers der ÖPNV, Radverkehr und Fußgänger stärker berücksichtigt und ausdrücklich erwähnt werden, um eine tatsächlich gleichberechtigte Stellung gegenüber dem motorisierten Indiviualverkehr zu ermöglichen (  Link ).

Es wird darüber hinaus vorgeschlagen, den "Ulmer Süden wieder problemloser ohne ärgerlichen Hindernisse und "durchschlängeln durch Wiblingen"" anzubinden (  Link )

Diskutieren Sie mit im Forum:  Link

FORENLISTE (Beiträge)
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