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Stadtraum und Mobilität

Ausbau CarSharing

von Nina Leinmüller am 12.10.2012 | 10:12 | Kommentare: 7 |

Ohne Auto Mobil sein, das ist in Ulm teilweise schon gut umsetzbar, dank des ÖPNV. Für Familien ist es aber oft kompliziert, da sie Car to go nicht nutzen können. Wir sind bei Confishare angemeldet und würden uns wünschen, dass in jedem Stadtteil Autos zum Leihen stehen. Es ist umständlich, mit drei Kindern samt Kindersitzen erst zur Haltestelle zu laufen, um zum Stellplatz zu fahren.
Es wäre wünschensswert, dass die Stadt Ulm diese Art des Carsharing mehr berwirbt und stärker unterstütztz, damit das Angebot noch bessser und somit attraktiver gemacht werden kann.

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Kommentare

kai_br am 23.10.2012 21:36:04

Wir nutzen als Familie mit 3 Kindern auch das Car-Sharing-Angebot von Confishare und sind sehr zufrieden damit.

Hat die Stadtverwaltung schon einmal daran gedacht, auf eigene Dienstfahrzeuge zu verzichten und stattdessen auf Car-Sharing zurückzugreifen?

Maike am 15.10.2012 8:24:44

Wieso gibt es das nicht auch mit Rädern: Leihräder und Fahrradstationen?

lorenzo am 14.10.2012 18:04:18

eines muß man car2go zu Gute halten: es hat dafür gesorgt, dass insgesamt mehr Leute Carsharing nutzen - die beiden anderen Anbieter konnten von dieser Entwicklung durchaus profitieren und haben die Zahl der Mitglieder, wie auch der Fahrzeuge gesteigert. Natürlich nicht annähernd so rasant wie car2go selbst.

Die fehlende Smartphone-Unterstützung ist echt ein Minuspunkt für Confishare/Cantamen. Flinkster hat eine App, beschränkt sich aber nach wie vor auf den Bahnhofsvorplatz.

Jimmy am 14.10.2012 8:27:55

CarSharing ist m.E. nur dann sinnvoll, wenn die damit verbundenen Autofahrten auch notwendig sind. D.h. für den

* Transport schwerer Lasten oder sperriger Gegenstände,
* Transport mehrerer Personen, wo ÖPNV oder Fahrrad nicht möglich ist.

Mit den zweisitzigen Fahrzeugen von Car2Go ist beides nicht möglich. Car2Go scheidet somit als sinnvolles CarSharing-Konzept aus.

Was die Erreichbarkeit entsprechender Sammelstellen bzw. Stellplätze betrifft: ein CarSharing-Angebot kann und sollte nicht die Bequemlichkeit eigener PkW bieten. Wirklich notwendige Autofahrten sind ohnehin selten, so dass man dann auch längere Wege zu den Stellplätzen in Kauf nehmen kann.

Bikerin am 14.10.2012 7:58:55

Schließe mich Nina Leinmüller an und wünsche mir ebenfalls ein Car-sharing Konzept in allen DING-Gemeinden, das nicht nur von "Singles" genutzt wird sondern auch von Familien und Fahrgemeinschaften (z. B. auch regelmäßige Einkaufsfahrten für Ältere). Die Fahrten könnten auch an bestimmten Haltestellen vorbei geführt werden, damit andere Interessierte zusteigen können. Gibt es schon in anderen Städten. Diese "Sammelfahrten" können auch an den ÖPNV-Haltestellen über die dortigen Displays angezeigt werden. Allerdings müssten diese Displays dann auch an allen ÖPNV-Haltestellen des DING-Verkehrs vorhanden sein und per App ein Zugang auf I-Phones geschaffen werden, in dem man die Fahrt anmelden kann und Fahrten einsehen kann. Außerdem muss die Car-Sharing Sammelfahrt vor der Fahrt und auch noch vom Auto aus aktuell über Internet oder I-Phone oder Display im Fahrzeug angemeldet werden können. Bitte Ältere ohne Zugang zu Internet oder I-Phone nicht vergessen!

Moderation am 12.10.2012 13:54:51

Hallo Nina Leinmüller, liebe Forumsbesucher,

vielen Dank für Ihren Beitrag. In welchen Gebieten / Stadtteilen sollten Leihautos Ihrer Meinung nach bereit gestellt werden? Gibt es Orte, die Sie für besonders sinnvoll halten?

Viele Grüße
Dorothée Manière

Werner Korn am 12.10.2012 12:07:38

Ein Hauptproblem von Carsharing-Anbietern ist m.W. die Stellplatzsuche. Gut erreichbar, bezahlbar ... für Car2Go wurden blitzartig eine Vielzahl von Stellplätzen im Stadtgebiet eingerichtet.
Andere Anbieter - wie Confishare - sollten hier ebenso bevorzugt werden.

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