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Radverkehr

Radverkehr in Ulm/Neu-Ulm

von Moderation am 11.10.2012 | 08:22 | Kommentare: 8 |

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
wie soll der Radverkehr in Ulm/Neu-Ulm zukünftig gestaltet werden?
Einige Anregungen wurden bereits eingebracht:

- So soll der Radverkehr nach Ansicht einiger Teilnehmenden stärker auch im Verkehrsmanagement berücksichtigt werden, um es als gleichrangiges und gleichberechtigtes Verkehrsmittel für alle Lebenslagen und ganzjährig auch ein Ersatz für Kraftfahrzeuge zu stärken. Um ihn gefahrlos zu gestalten, würde an vielen Stellen eine starke Verlangsamung des motorisierten Individualverkehrs benötigt.

Weitere Vorschläge beinhalten

- die verbesserte West-Ost-Verbindung der Radwege,

- bei der Planung der Straßenbahnstrecke Richtung Eselsberg den Fahrradweg nicht mehr durch eine extra Brücke über die Straße am Killesberg zu leiten, sondern parallel verlaufen zu lassen,

- Fahrradgaragen am Citybahnhof einzurichten

- in Neu-Ulm zwischen dem Parkplatz der Fa. Roller und der Kreuzung Borsigstraße den unterbrochenen Radweg entlang der Straße Im Starkfeld in Richtung Innenstadt zu vervollständigen.

- an der Haltestelle Waldeck in Richtugn Innenstadt der Bordstein am Radweg zur Industriestraße zwar abgesenkt, aber durch ein Metallgeländer blockiert. Zwischen Wartehäuschen und Bus-Haltebucht sei keine Fahrbahn für Fahrräder vorhanden

- die Erreichbarkeit der Schulen auf dem Kuhberg vom Römerplatz aus bzw. von oben zum Römerplatz zu verbessern.

Welche Anregungen haben Sie?
Wo läuft es gut, was könnte zukünftig noch verbessert werden?

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

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Kommentare

Moderation am 23.10.2012 16:40:28

Hallo Moedi, liebe Teilnehmende,
die Stadt Ulm hat uns zu diesem Aspekt unbeleuchteter Landstraße folgende Information gegeben:
"Das ist ein grundsätzliches Problem an vielen straßenbegleitenden Fuss- und Radwegen: sie sind außerorts in der Regel unbeleuchtet. Das wird wohl auch so bleiben. Einzige Abhilfe/Problemverringerung wäre hier links und rechts eine weiße Fahrbahnrandmarkierung anzubringen. Dies wird derzeit allerdings nur dort gemacht, wo sich die Streckenführung des Radweges ändert."

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

Klee am 23.10.2012 14:51:58

Na, klingt doch schon mal ganz gut!

Moderation am 23.10.2012 13:46:52

Liebe Teilnehmende,
auf die Frage nach einer Fahrradtrasse zwischen den Bahnhöfen Ulms und Neu-Ulms haben uns die Städte Ulm und Neu-Ulm diese Hintergrundinformation gegeben:
"Auf Ulmer Seite ist 2013 vorgesehen den Radweg durch den Kobelgraben mit der Weg der Lärmschutzwand der Bahnlinie zu verbinden. Der 1. Bauabschnitt (BA) dieser Route wurde bereits im August fertiggestellt. Der 2. BA wird mit der Beendigung der Leitungsarbeiten durch die Entsorgungsbetriebe Ulm im Frühsommer hergestellt. Für den Knoten Schillerstraße/Zinglerstraße liegen Planungen vor. Es sollen in beiden Richtungen Angebotsstreifen sowie vorgezogene Aufstellflächen für Radfahrer, bzw. ein aufgeweiteter Radaufstellstreifen geschaffen werden. Durch diese ersten Maßnahmen soll die Achse Donauradweg-HBF-Blaubeurer Ring gefördert werden.
Die genannte Relation ist auf Neu-Ulmer Seite im Radverkehrskonzept als zu entwickelnde Route enthalten. Allerdings gibt es hierfür noch keine verbindliche Zeitplanung."

Viele Grüße,
Birgit Hohberg (Moderation)

Jcobson am 22.10.2012 18:00:22

Es wäre schön, wenn der bestehende Radweg von Aufheim nach Hausen Richtung Gerlenhofen fortgesetzt werden würde.
Wenn man abends mit dem Rad ins Fussballtraining von einem Ort in den anderen Ort fahren will, sollte man zuvor sein Testament eingereicht haben. Auf dieser Kreisstraße wird zum einen gerasst und zum anderen sind Radfahrer auf der Straße für Autofahrer bedingt durch die topographischen Gegebenheiten teilweise erst spät zu erkennen. Hoffentlich nicht zu spät.
Von daher denke ich, dass ich im Sinne aller Jedelhausener, Hausener, Aufheimer und Gerlenhofener spreche.

Radi am 22.10.2012 11:30:35

An der Ampelschaltung an der Schießhausalle/Schützenstraße in Neu-Ulm zeigt sich die autofreundliche Verkehrsplanung in Neu Ulm. Hier wäre ohne großen Aufwand eine radfahrer- und fußgängerfreundliche Schaltung möglich, um Richtung Ringstraße und weiter nach Ludwigsfeld zu kommen!!

Klee am 16.10.2012 1:52:48

Ich kann dem Autoradler da nur zustimmen, vielleicht mit dem Hinweis, dass in Neu-Ulm größerer Handlungsbedarf besteht als in Ulm. An anderer Stelle haben wir ja schon die Achsen in Ulm diskutiert, und obwohl diese schon noch ausbaufähig sind (z.B. Neue Straße, zukünftig wohl Zeitblomstraße), haben wir zumindest schon mal eine Grundstruktur. In Neu-Ulm hapert"s, da sind die Straßen aber auch schlicht eng und die Freiräume in der Innenstadt rar - wenn man nicht gerade einen Straßenzug opfern will, könnte es haarig werden.

Um meinen eigenen Vorschlag noch einmal zu wiederholen, die Eisenbahnbrücke bzw. die Gegend drumherum würde sich anbieten, um eine gute Fahrradtrasse zwischen den Bahnhöfen in Ulm und Neu-Ulm herzustellen. Dazu müsste man auf Neu-Ulmer Fahrradseite einen guten Fahrradweg z.B. via Dammstraße und Turmstraße zum ZUP bzw. zur Memminger Straße führen. Von dort aus hätte man einige Möglichkeiten, den Rest der Stadt zu erschließen, z.B. über das Glacis an der Ringstraße entlang oder nach Norden zum Petrusplatz.

Auf Ulmer Seite könnte ein relativ kurzer Fahrradweg über den Kobelgraben rasch zum Ulmer Bahnhof führen, alternativ wäre auch eine Wegführung Schillerstraße-Ehinger Tor-Dichterviertel denkbar, wenn man sie entsprechend fit für zügigen Radverkehr macht.

Im nördlichen Dichterviertel soll ja entland der Kleinen Blau ein schöner Radweg angelegt werden, der an der Blau entlang (schön gelegen :-)) bis mindestens zur Lupferbrücke führen kann. Blieben als letzte Teilabschnitte Weinbergweg (immerhin schön breit), Ruländerweg, Heilmeyersteige, Ochsensteige - klingt für mich lösbar. Alternativ kann man in Richung Uni Süd ja der Trasse der Linie 2 folgen: durch das neue Theaterviertel, über die neue Brücke, den Mähringer Weg rauf; da dieser ja eh für die Linie 2 umgebaut wird, sollte da auch ein guter Radweg zu realisieren sein...

So oder so, Respekt für jeden, der sich da mit dem Rad hochquälen will... ich werde wohl eher die Linie 2 bevorzugen ;-)

Autoradler am 16.10.2012 0:32:41

Liebe Moderatorin,

Ulm liegt für die Radfahrer nicht gerade günstig.
Die Iller und Donau bilden natürliche Barrieren, die vorhandenen Brücken sind eher für die Autofahrer optimiert.
Und dann gibt es noch die Berge, die lassen sich nur langsam unter erhöhter Anstrengung überwinden. In dieser Situation können sich Radler und Autofahrer eine Strasse schlecht teilen.

Konkret würde ich gern auf der Strecke Senden - Science-Park öfters auf Rad umsteigen:
Ich radle von Ludwigsfeld nach Neu-Ulm. Dort habe ich noch keinen durchgängigen Weg durch die Stadt in Richtung Eselsberg gefunden - ich habe immer das Gefühl man muss sich "durchwursteln". Die Donau überquere ich gerne über die Eisenbahnbrücke, aber davor und dahinter versandet der Radweg irgendwie im Nichts. Mit dem Auto kann ich da kerzengerade die B10 durchfahren, mit dem Fahrrad muss man Zick-Zack fahren - das ist umständlich.
Rauf zum Science-Park würde ich mir einen Radweg wünschen, der nicht direkt neben der Auto- und Busstrecken verläuft.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn man einige "Schnellwege" für Radfahrer durch Ulm zieht. Dabei aber bitte nicht die Nord (Science-Park)-Süd-Richtung vergessen.

Moedi am 11.10.2012 15:13:27

Radwege direkt an der Landstrasse, z.B. zwischen Breitenhof und Finningen sind bei nacht eine Katastrophe. Wenn da ein Auto mit Fernlicht entgegen kommt hilft nur noch eins, anhalten und warten, anhalten und warten ...

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