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Verkehrsmanagement

Ampelsteuerung

von barbara am 08.10.2012 | 11:28 | Kommentare: 5 |

Es gibt nur sehr wenige Ampeln, die man als Fussgänger steuern kann. Das führt einfach dazu, dass man bei wenig Verkehr und endloser Rotphase nicht bei Grün die Straße überquert.

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Kommentare

Anwohner am 26.10.2012 11:07:54

Zunächst: ich finde die Freischaltungen für Busse und Straßenbahn prima, m.E. muss der ÖPNV dieses Vorrecht genießen, um attraktiv zu sein.
Aber wegen der bereits angesprochenen Kreuzung beim Theater: ich verstehe, dass eine ampelschaltung eine komplexe Angelegenheit ist, aber sie hat nciht zuletzt durch ihre Priorisierung auch etwas mit Wertschätzung zu tun. Ich empfinde die Behandlung von Fußgängern hier jedesmal als entwürdigend. Während Autofahrer jeweils in einem Schwung die Kreuzung überqueren dürfen, haben Fußgänger sozusagen den niedrigsten Rang, und dürfen rüber, wenn es gerade sonst niemanden stört, und müssen dann entsprechend drei-viermal warten.

Klee am 11.10.2012 16:53:59

Konkret am Theater wird sich indirekt wohl eine Besserung ergeben, wenn die Haltestelle (im Zuge der Bauarbeiten der Linie 2) vorverlegt wird und dann zwischen Theater und Bärengärtle liegt. Vielleicht.

Aber so richtig löst sich das Problem dadurch ja auch nicht, zumal an dieser Stelle mit Olgastraße und Neutorstraße zwei Hauptachsen im Straßenverkehr zusammentreffen. Wenn dann noch mal die Wengengasse noch Verkehr für die Sedelhöfe aufnehmen muss und die Linie 2 ab 2016/2017 fährt... wird das eher noch schwieriger.

Ich fürchte fast, dass es an manchen Stellen wie hier einfach keine wirklich befriedigende Lösung geben kann.

Bei vielen Ampeln auf Nebenstrecken frage ich mich aber auch, wieso da die Handbedienung wieder zurückgerüstet werden musste. Dass auf wichtigen Strecken die Verkehrsströme gezielt gelenkt werden müssen, okay, aber speziell bei Nebenstrecken mit gelegentlichem Autoverkehr könnte man die ein oder andere Ampel noch einmal genau anschauen oder alternativ auf eine Lösung mit Induktionsspulen setzen, wie sie an anderer Stelle hier schon genannt worden ist: grün für alle Radfahrer und Fußgänger, bis sich ein Wagen nähert und für sich selber grün schalten lässt. Klingt auf den ersten Blick nach einer Bevorteilung des MIV, aber letztlich sind die Grünphasen für Fußgänger und Radfahrer deutlich länger und die Rotphasen sind nicht Taktungsschikane, sondern haben einen echten Anlass und warnen vor echten Gefahren.

Werner Korn am 11.10.2012 16:35:35

Konkretes Beispiel: Vorgestern stand ich kurz nach 18 Uhr an der Haltestelle "Theater". Die Straßenbahn vom Hauptbahnhof hatte wenige Minuten Verspätung. Dann kam sie und musste an ihrer Ampel warten. Ich habe versucht mitzuzählen und bin auf mindestens 3 komplette Phasen gekommen, die die Autos in die verschiedenen Richtungen fahren durften, bevor die Straßenbahn endlich in die Haltestelle einfahren konnte. So kann man natürlich locker 10 Minuten Verspätung und jede Menge Ärger bei den Fahrgästen erzeugen.

Werner Korn am 09.10.2012 10:28:10

Viel schlimmer und gefährlicher finde ich, dass an großen Kreuzungen mit Verkehrsinseln (z.B. am Theater oder am Willy-Brandt-Platz) Fußgänger und Radfahrer bis zu dreimal auf eine grüne Ampel warten müssen, weil keine durchgängigen Phasen zur Überquerung der kompletten Kreuzung geboten werden.
Wenn dann bei roter Ampel noch die Straßenbahn einfährt, die man als Fußgänger eigentlich erreichen will, dann fällt es sehr schwer, nicht bei rot über die Straße zu gehen.
Forderung an den VEP: Fußgänger- und radlerfreundlichere Ampelschaltungen!

stk am 08.10.2012 12:47:45

Stimmt, die Ampelphasen sind generell eher undurchsichtig; mittags habe ich als Fussgaenger entlang der Olgastrasse in Ost-West-Richtung quasi immer eine „rote Welle“, was die Wegzeit deutlich aufblaeht.

Stimmt es denn, dass die Taktung der Ampelphasen quasi ein „Staatsgeheimnis“ ist? Mir erzaehlte jemand, er habe danach gefragt und gesagt bekommen, die Taktungen (die man mit viel Zeitaufwand und einer Stoppuhr natuerlich von Hand stoppen koennte), duerften auf gar keinen Fall veroeffentlicht werden.

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